„Fehler sind immer ein Fortschritt“

Dienstag, 06.09.2016 14:20 von

Als Schwimmer hat er alles erreicht, aber auch als Unternehmensberater ist Michael Groß erfolgreich. Sein Lieblingsthema ist der digitale Chef. Beim Clubgespräch verrät der Olympiasieger, wie Führung künftig aussieht.Allein drei olympische Goldmedaillen sprechen eigentlich für sich. Dazu zweimal Silber (Silberpreis) und eine Bronze-Medaille. Zwischen 1980 und 1988 hieß der Deutsche Schwimmer des Jahres stets Michael Groß. Doch der 52-Jährige hat nicht nur seine Sportkarriere glänzend gemeistert, sondern auch sein Leben nach dem Sport. Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist Groß erfolgreich als Unternehmensberater und Coach (Coach Aktie) – und in dieser Funktion war er zu Gast im Handelsblatt Wirtschaftsclub in Frankfurt. Schnell wurde klar: In seinem zweiten Leben sind solche Einzelkämpfer nicht mehr gefragt.Ist die Diskussion über den digitalen Chef, also „Digital Leadership“, viel Lärm um nichts? Warum müssen wir darüber sprechen?Die Führung in Unternehmen wird sich massiv verändern. Die Digitalisierung verästelt sich in alle Winkel unseres Lebens. Da kann die Führung nicht nachstehen. Im Grunde geht es um die Freude am Kontrollverlust.Was heißt das konkret?Wenn man ehrlich ist, weiß heute kein Vorstandsvorsitzender auf diesem Planet noch, wie sein Unternehmen in fünf Jahren aussehen wird. Das ist absolut unmöglich. Vor 20 Jahren war das noch anders, weil die disruptiven Tendenzen in den meisten Branchen doch relativ überschaubar waren. Heute hat ein CEO eigentlich keinen großen persönlichen Einfluss mehr darauf, wo sich das Unternehmen in fünf Jahren hin entwickeln wird. Er kann zwar Entscheidungen treffen, aber was die bewirken, ist nicht prognostizierbar. Das ist das Spannungsverhältnis.

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