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Facebook und seine vielen Töchter

Donnerstag, 18.05.2017 13:34 von

geklaut
geklaut - © istock.com
WhatsApp, Instagram, Oculus und Co.: Facebook muss wegen seiner WhatsApp-Übernahme eine Millionenstrafe zahlen. Doch was ist eigentlich aus den anderen Tochterunternehmen geworden?

Die Übernahme von WhatsApp hat noch unerfreuliche Folgen für Facebook. Der Internetriese bekommt von der Europäischen Kommission eine saftige Geldstrafe in Höhe von 110 Millionen Euro aufgebrummt. Der Grund: Das Unternehmen aus Menlo Park soll bei der Übernahme 2014 irreführende Angaben gemacht haben, wie die Brüsseler Behörde am Donnerstag mitteilte.

WhatsApp-Übernahme hat ein teures Nachspiel

Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager begründete die Höhe der Strafe mit einer abschreckenden Wirkung für falsche Angaben beim Verfahren zur Fusionskontrolle. Bei der Übernahme 2014 hatte Facebook noch beteuert, dass es keinen automatischen Datenabgleich zwischen den Benutzerkonten beider Dienste geben würde. 2016 kündigte das Unternehmen dann allerdings an, künftig Telefonnummern von WhatsApp-Nutzern mit den jeweiligen Facebook-Profilen verknüpfen zu wollen.

Instagram, WhatsApp und Co.

WhatsApp ist mit Sicherheit eines von Facebooks bekanntesten Tochterunternehmen, doch die Facebook-Familie ist noch viel größer. Die wichtigsten Töchter des Internetriesen stellen wir im Folgenden vor.

Instagram

2012 übernahm Facebook den digitalen Fotodienst Instagram für rund eine Milliarde Dollar. Instagram ist eine beliebte App zum Teilen von Fotos und Videos. Inzwischen hat sie allerdings direkte Konkurrenz von Snapchat bekommen. Es überrascht daher nicht sonderlich, dass neueste Funktionen auf Instagram, wie beispielsweise Gesichtsfilter, den Features von Snapchat erstaunlich stark ähneln.

Atlas Solutions

Einen großen Teil seiner Einnahmen verdankt Facebook der Werbung. Im März 2013 kaufte Facebook von Microsoft den Adserver Atlas Solutions ab. Microsoft hatte das Unternehmen im Jahr 2007 erworben. Atlas Solutions macht es möglich, dass Facebook auch außerhalb des eigenen Netzwerks Werbung im Internet schalten kann.

WhatsApp

Fast jeder kennt und nutzt den Messenger-Dienst WhatsApp. Am 19. Februar 2014 übernahm Facebook WhatsApp für insgesamt rund 19 Milliarden US-Dollar. Über die App können Nutzer schnell und unkompliziert Text- und Sprachnachrichten sowie Videos und Fotos verschicken. WhatsApp hat mittlerweile weltweit mehr als eine Milliarde Nutzer.

Oculus VR

Auch im Bereich Virtual Reality mischt Facebook mit. Am 25. März 2014 gab das Unternehmen die Übernahme von Oculus VR, dem Entwickler der Virtual Reality-Brille Oculus Rift, für rund zwei Milliarden US-Dollar bekannt. Die Oculus Rift ist seit 2016 auf dem Markt erhältlich.

Masquerade

Noch gar nicht so lange her ist die Übernahme von Masquerade Technologies. Den Entwickler der Selfie- und Video-Filter-App MSQRD übernahm Facebook im März 2016. Die Technologie dahinter dürfte vor allem für den Facebook Messenger sowie Instagram interessant sein.

Two Big Ears

Für besseren Sound im Zusammenhang mit der Virtual Reality-Technologie von Oculus, kaufte Facebook im Mai 2016 den 360-Grad-Soundspezialisten Two Big Ears auf. Facebook steht im Bereich Virtual Reality in direkter Konkurrenz mit Konzernen wie Sony, Microsoft oder Alphabet.

Zuckerberg hält Ausschau nach neuen Technologien

Die oben genannten Töchter sind nur einige Beispiele von Unternehmen, die in den letzten Jahren von Facebook aufgekauft wurden. Weitere Übernahmebeispiele sind der Kauf des Feedaggregators Friendfeed im Jahr 2009, die Zukäufe von Beluga, Gowalla und Snaptu im Jahr 2011, die Übernahme des Cloud-Unternehmens Parse 2013 sowie der Kauf der Video-Anzeigenbörse LiveRail im Sommer 2014. Allerdings wurde der Betrieb von vielen der aufgekauften Unternehmen direkt nach der Übernahme komplett heruntergefahren. Die erworbenen Technologien findet man jedoch inzwischen in den meisten Facebook-Produkten wieder.

Eines scheint klar zu sein: Damit Facebook für die Nutzer weiterhin attraktiv bleibt und um mit der Konkurrenz mitzuhalten, wird Facebook-Chef Mark Zuckerberg auch in Zukunft Ausschau nach neuen Technologien halten und dafür mit Sicherheit auch noch das ein oder andere Unternehmen aufkaufen.