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Aktien New York: Rekordjagd geht nach kurzem Durchatmen weiter

Experten sagen Ende des Job-Booms voraus

Mittwoch, 30.11.2016 10:40 von

Der Arbeitsmarkt hat ein erfolgreiches Jahr 2016 hinter sich – es gibt so wenig Arbeitslose wie nie lange nicht mehr. Damit dürfte aber erst mal Schluss sein. Experten rechnen für 2017 mit dem vorläufigen Ende des Booms.

Kurz vor dem Jahresende kam der Arbeitsmarkt noch mal so richtig auf Touren: Mit rund 2,53 Millionen Arbeitslosen ist die Zahl der Arbeitslosen im November auf ein neues Rekordtief gesunken sein. Das sind 8000 weniger als im Oktober und 101.000 weniger als vor einem Jahr, wie die Behörde am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote ging um 0,1 Punkte auf 5,7 Prozent zurück.

Man muss fast bis zur deutsch-deutschen Wiedervereinigung zurückblicken, um auf ähnlich niedrige Erwerbslosenzahlen zu kommen. Die gute 2016er Entwicklung dürfte auch der Dezember kaum noch verhageln. Einig sind sich die Fachleute aber auch: Mit einem Job-Boom mit rekordverdächtigen Tiefständen dürfte es wohl erst mal vorbei sein. Für 2017 rechnen sie mit einer deutlich abgeschwächten Arbeitsmarktdynamik.

Der Rückgang der Erwerbslosenzahlen im Herbst hat vor allem saisonale Gründe: Ausbildungsabsolventen finden eine feste Stelle, Schulabgänger beginnen ein Studium und viele Firmen stellen nach den Werksferien neue Mitarbeiter ein. Im Dezember setzt dann meist die Winterarbeitslosigkeit ein. Die Konjunktur sorgt nach Ansicht von Experten nur noch für einen verhältnismäßig schwachen Schub.

Allerdings waren sich Arbeitsmarktexperten bei ihrer Prognose für das Jahr 2017 lange nicht mehr so uneinig. Was die Ausblicke auf 2017 so schwierig macht: Kaum einer vermag am Jahresende 2016 zuverlässig abzuschätzen, wie schnell und in welchem Umfang die nach Deutschland gekommenen Flüchtlinge im kommenden Jahr auf den Arbeitsmarkt drängen werden - und damit die Erwerbslosenzahlen in die Höhe treiben.

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