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Experten erwarten hohe Belastungen für Versicherer durch Hurrikan 'Matthew'

Donnerstag, 13.10.2016 10:11 von

BOSTON (dpa-AFX) - Hurrikan "Matthew" dürfte die Versicherer Expertenschätzungen zufolge teuer zu stehen kommen. Die versicherten Schäden für die USA könnten sich auf 2,2 bis 6,8 Milliarden US-Dollar belaufen, wie der auf Risikoanalysen spezialisierte Versicherungsdienstleister AIR Worldwide am Donnerstag in Boston mitteilte. Hinzu kommen die versicherten Schäden in der Karibik, deren Höhe AIR auf zwischen 600 Millionen und 2 Milliarden Dollar (Dollarkurs) bezifferte.

In der vergangenen Woche hatte der Wirbelsturm an der Südostküste der USA sowie in der Karibik gewütet. Auf dem amerikanischen Festland waren vor allem die Bundesstaaten Florida, Georgia, South und North Carolina sowie Virginia betroffen. Vor allem in Haiti war das Ausmaß der Zerstörung groß: Es gab viele Tote, Häuser wurden zerstört, Straßen und Felder überschwemmt. Auch in den USA waren Menschen ums Leben gekommen./she/nmu/fbr