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17.11.17
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Evonik Industries-Aktie mit Kursverlusten

Mittwoch, 15.11.2017 10:20 von ARIVA.DE

Im Minus liegt zur Stunde das Wertpapier von Evonik Industries (Evonik Industries Aktie). Zuletzt zahlten Investoren für das Papier 31,45 Euro.

Im deutschen Wertpapierhandel hat sich heute die Evonik Industries-Aktie zwischenzeitlich um 1,36 Prozent verbilligt. Der Kurs des Wertpapiers verbilligte sich um 44 Cent. Der Anteilsschein von Evonik Industries kostet aktuell 31,45 Euro. Gegenüber dem MDAX liegt die Aktie von Evonik Industries damit im Hintertreffen. Der MDAX kommt derzeit nämlich auf 26.251 Punkte. Das entspricht einem Minus von 0,41 Prozent.

Das Unternehmen Evonik Industries

Die Evonik Industries AG zählt zu den weltweit führenden Unternehmen im Bereich Spezialchemie. Das Unternehmen ist in einer Vielzahl von Märkten und Anwendungsgebieten tätig und produziert chemische Produkte und Systemlösungen für Konsumgüter, die pharmazeutische Gesundheitsversorgung, Tierernährung, den Energiemarkt, die internationale Kunststoff- und Gummiindustrie und Hightech-Anwendungen auf chemischer, thermischer und mechanischer Basis. Die Produkte des Unternehmens finden sich unter anderem in Hygieneartikeln, Solaranwendungen, Verpackungen, Halbleiterelektronik, Batterien, Baumaterialien, Farben und Lacken oder Pflanzenschutzmitteln wieder. Bei einem Umsatz von 12,7 Mrd. Euro erwirtschaftete Evonik Industries zuletzt einen Jahresüberschuss von 844 Mio. Euro.

So sehen Experten die Evonik Industries-Aktie

Das Wertpapier von Evonik Industries wird von mehreren Analysten beobachtet.

Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Evonik auf "Underweight" mit einem Kursziel von 25 Euro belassen. Er sehe erhebliche Gefahren für die mittelfristigen Konsensschätzungen, schrieb Analyst Chetan Udeshi in einer Studie vom Dienstag. Verglichen mit der Konkurrenz sei der Versorger unattraktiv bewertet.

Die Commerzbank (Commerzbank Aktie) hat das Kursziel für Evonik nach Quartalszahlen von 33 auf 39 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Michael Schäfer hob in einer Studie vom Donnerstag seine operativen Ergebnisschätzungen (Ebitda) für den Spezialchemiekonzern an. Dank stagnierender Investitionen sollte der freie Barmittelzufluss bis 2020 auf eine Milliarde Euro steigen.

Dieser Artikel wurde von ARIVA.DE mithilfe von Unternehmensinformationen von Finance Base und Aktienanalysen von dpa-AFX standardisiert erstellt. Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für die genannten Analysten-Häuser finden Sie hier.