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„Europäische Aktien übergewichten“

Freitag, 13.01.2017 13:55 von

Paris (GodmodeTrader.de) - Der durch die Wahl von Donald Trump ausgelöste reflationäre Handel hat sich im Dezember fortgesetzt. Nach einer signifikant schlechteren Wertentwicklung im November, bestätigt der Dezember die starke Aufholjagd europäischer Aktienwerte. „Der Aufschwung in Europa hat sich dabei auch vom „Nein-Votum“, als Ergebnis des Italien-Referendums, nicht beeindrucken lassen. Viele Investoren hatten dies bereits eingepreist, schreibt Benjamin Melman, Leiter Asset Allocation und Sovereign Debt bei Edmond de Rothschild Asset Management, in einem aktuellen Marktkommentar.

„Der neue US-Präsident hat die Hoffnungen auf konjunkturelle Impulse gefördert. Genau genommen aber weisen die wirtschaftlichen Daten darauf hin, dass die US-Wirtschaft bereits vor den Wahlen eine Verbesserung gezeigt hat. Dieser Trend hat sich seitdem bestätigt“, so Melman.

Das Asset-Allocation-Team hat seine Übergewichtung in Aktien insgesamt leicht ausgebaut – aufgeteilt auf Europa und die USA. Europa sei interessant, da ausländische Investoren sich immer noch von der Region fernhielten. „Diese Investoren sind nach wie vor auf der Verkäuferseite zu finden, was an der engen politischen Agenda für 2017 mit zahlreichen Wahlen in Europa liegen könnte“, so Melman. Diese Vorsicht könne aber auch eine Quelle für Gelegenheiten sein, solange das politische Risiko in diesem Jahr nicht explodiere, heißt es.

Auch im Anleihebereich hat das Team von Edmond de Rothschild Asset Management Europa im Blick und bevorzugt europäische Titel. „Die Europäische Zentralbank hat auf ihrer letzten Sitzung ihre Positionen klargestellt und für gute Aussichten auf den Erfolg ihres über einige Monate andauernden akkommodierenden geldpolitischen Kurses gesorgt. Wir empfinden dies als Einladung, unsere Übergewichtung in Europa zu bekräftigen“, erläutert Melman. Sein Interesse fokussiert sich unter anderem auf den High Yield-Bereich: „High Yield-Titel dürften von den guten Fundamentaldaten der Unternehmen und vom Zustand der europäischen Wirtschaft profitieren“, erläutert Melman.