„Eureka“ zahlt sich aus

Dienstag, 08.11.2016 10:00 von

„Eureka“ nannte die französisches Bank Crédit Agricole ihr groß angelegtes Umbauprogramm. Offenbar zu Recht: Trotz gesunkener Einnahmen macht das Haus im dritten Quartal deutlich höhere Gewinne.

Die französische Großbank Crédit Agricole profitiert von ihrem Konzernumbau. Der Gewinn verdoppelte sich im Sommerquartal auf 1,86 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Dabei spielte ein Sondereffekt im Rahmen der Restrukturierung eine wichtige Rolle, der allein 1,25 Milliarden Euro beisteuerte.

Crédit Agricole befindet sich überwiegend im Besitz von Genossenschaftsbanken. Mit dem Umbauplan „Eureka“ wurde die komplexe Eigentümerstruktur vereinfacht. Dabei erhalten die Genossenschaftsbanken im Tausch gegen Bargeld wieder die volle Kontrolle. Infolge dessen verbesserte sich auch die Eigenkapitalausstattung der Bank.

Die Einnahmen von Crédit Agricole sanken dagegen im dritten Quartal auf 3,74 Milliarden Euro von 3,92 Milliarden vor Jahresfrist. Im französischen Privatkundengeschäft lief es schlechter, auch die Versicherungs- und Fondsabteilung nahm weniger ein. Die Investmentbank profitierte dagegen wie die Konkurrenz vom starken Anleihenhandel.

An der Pariser Börse verteuerten sich die Aktien des Instituts um fast fünf Prozent. Der Quartalsgewinn lag deutlich über den Schätzungen der Analysten.

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