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„Es ist unser verdammtes Recht, Waffen zu besitzen“

Dienstag, 08.11.2016 13:40 von

Deutsche Firmen verdienen gut mit Gewehren und Pistolen in den USA. Hillary Clinton als Präsidentin könnte den Boom sogar noch verstärken.

Einmal die Woche haben Brenda und James Singer einen festen Termin. Jeden Mittwoch gehen sie in den Palmetto State Armory. Der riesige Waffenladen in Columbia, der Hauptstadt des US-Bundesstaats South Carolina, bietet an diesem Tag ein tolles Angebot: Frauen schießen kostenlos. Und so verbringen die 52-jährige Brenda und ihr zwei Jahre älterer Mann die Mittagspause mit schwarzen Ohrenschützern und Patronenhülsen um die Füße.

„Es baut Stress ab, bringt mich auf andere Gedanken und macht einfach Spaß“, sagt James, während er sich am Tresen mit seinem Führerschein ausweist. Brenda organisiert derweil die Zielscheiben in Form menschlicher Silhouetten. „Wir leben in einem Land, in dem es viel zu viele Einbrüche gibt“, meint James. Dann zählt er sein Waffenarsenal auf: Pistolen der Marken Glock 10 und Glock 35, dazu drei Berettas – eine in der 9/11-Sonderedition – sowie einige Gewehre. Eingebrochen wurde bei den Singers zwar noch nie, aber James will „bereit sein“. Außerdem, ergänzt Brenda, „ist es unser verdammtes Recht als Amerikaner, Waffen zu besitzen“.

Dieses „verdammte Recht“ ist vielen Amerikanern heilig – wichtiger als Football und dennoch kontroverser diskutiert als einst der Vietnamkrieg. Das gilt mehr denn je im aktuellen Wahlkampf, wo der Republikaner Donald Trump das in der Verfassung verankerte Recht der Amerikaner, eine Waffe zu tragen, unbedingt bewahren will – und seine Gegnerin, die Demokratin Hillary Clinton, die Gesetze zu „modifizieren“ gedenkt.

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