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Aktien New York Schluss: Ungebrochene Kauflust sorgt für weitere Rekorde

Erfolgreiche Wette auf das Unwahrscheinliche

Mittwoch, 09.11.2016 19:40 von

Schon im September hat die Entwicklung an der Wall Street auf einen Wahlsieg Trumps hingedeutet, meint Georgios Kokologiannis. Er hat sein Depot rechtzeitig abgesichert. Sönke Niefünd rechnet weiter mit volatilen Börsen.

Bereits im September wurde an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die Entwicklung der Wall Street bei den US-Präsidentschaftswahlen auf einen Sieg Donald Trumps deutet. Nun ist das von den meisten Experten für unwahrscheinlich Gehaltene eingetreten. Da ich das Musterdepot frühzeitig gegen Turbulenzen abgesichert habe, übersteht es das Börsenbeben völlig schadlos – und markiert sogar ein neues Jahreshoch.

Ich habe die zeitweise deutlich vergünstigten Kurse genutzt, um die Cash-Quote zu verringern: Gekauft wurden neue Discount- (WKN: DT92GZ) sowie Sprintzertifikate (WKN: VN13U0) auf den Euro Stoxx 50, die sich auf den europäischen Aktienindex Euro Stoxx 50 beziehen. Die neuen Discountzertifikate erreichen bis Spätsommer kommenden Jahres eine Rendite von knapp zehn Prozent – selbst wenn der Euro Stoxx bis dahin nur auf der Stelle tritt.

Deutlich offensiver sind die neuen Sprintzertifikate, die bis Mitte Juni mögliche Kursgewinne der Euro-Land-Messlatte im Musterdepot doppelt in Rendite ummünzen. Gleichzeitig bieten sie auf dem gegenwärtigen Kursniveau einen Seitwärtsertrag von rund 4,5 Prozent. Umgerechnet entspricht das einer jährlichen Rendite von rund sieben Prozent, falls sich der Index mindestens auf seinem gegenwärtigen Niveau halten kann.

Einen maßgeblichen Grund dafür, dass sich die Aktienmärkte am Mittwoch im Handelsverlauf deutlich erholten, sehen Experten darin, dass die US-Währungshüter von einer baldigen Leitzinsanhebung in diesem Jahr nun Abstand nehmen könnten: Negative Ereignisse schienen die Wahrscheinlichkeit dafür zu erhöhen, dass die Notenbanken länger an ihrer expansiven Geldpolitik festhalten, sie ausweiteten oder zumindest nicht strafften, sagte etwa DZ Bank-Chefvolkswirt Stefan Bielmeier. Damit bleibe der Kurstreiber der letzten Jahre erhalten.

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