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Erdogan vergrault die Investoren

Dienstag, 10.01.2017 14:20 von

Der Kurs der türkischen Lira rutscht stetig ab. Der Währungsverfall spiegelt die Sorgen über die politische Entwicklung des Landes. Stürzt die türkische Wirtschaft ab, könnte sie Präsident Erdogan mitreißen. Eine Analyse.

Für die türkische Währung war es kein guter Start in die neue Woche. Während das Parlament in Ankara mit der Debatte über die Einführung eines Präsidialsystems begann, mit dem sich Staatschef Erdogan noch mehr Macht verschaffen will, fiel der Kurs der Lira auf ein neues Rekordtief gegenüber dem US-Dollar und dem Euro. Am Dienstag setzte sich die Talfahrt der Lira mit einem neuen historischen Tief gegenüber dem Dollar (Dollarkurs) fort. Schon in der vergangenen Woche hatten Gerüchte über eine angeblich bevorstehende Herabstufung der Türkei durch die Ratingagentur Fitch die Währung stark unter Druck gesetzt. Seit dem Putschversuch von Mitte Juli hat die Lira ein Viertel ihres Außenwerts zum Dollar eingebüßt. Im Vergleich zum Januar 2015 sind es sogar fast 40 Prozent.

Die scheinbar unaufhaltsame Talfahrt der Lira hat eine Reihe von Ursachen – ökonomische und politische, globale und hausgemachte. Steigende Zinserwartungen im Dollarraum veranlassen ausländische Anleger, Gelder aus der Türkei abzuziehen. „Die Kapitalzuflüsse aus dem Ausland sind von Januar bis September 2016 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zwölf Prozent auf 26,9 Milliarden US-Dollar gesunken“, erklärt Mario Jung, Ökonom beim Kreditversicherer Coface in Deutschland. „Dieser Rückgang trug mit zur Abwertung der Lira gegenüber dem Euro-Dollar-Währungskorb bei“, so Jung.

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