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Enphase Energy: Heftiger Kahlschlag notwendig!

Dienstag, 14.02.2017 10:20

Kommentar von Thomas Liebigman

Liebe Leser,

das in der Solarbranche tätige kalifornische Unternehmen Enphase Energy hat derzeit wie die Konkurrenz mit dem Preisverfall auf dem Solarmarkt zu kämpfen. Um diese Zeiten überstehen zu können, muss sich die Firma deshalb von einem nicht unerheblichen Teil seiner Mitarbeiter trennen.

Laut Unternehmensangaben plant Enphase Energy, 18% seiner weltweiten Arbeitsplätze zu streichen. Nach Berechnungen des Fachblatts „Solar Energy“ entspricht dies etwa 75 Arbeitsstellen, die – in Relation zu der Unternehmensgrüße – durchaus uns Gewicht fallen werden. Diese Maßnahmen sollen übrigens zusätzlich zu der 11-prozentigen Stellenreduktion erfolgen, die Enphase schon im September angekündigt hatte.

In einer Pressemitteilung beschreibt Paul Nahi, Präsident und CEO von Enphase, die Maßnahmen folgendermaßen: „Dies ist eine schwierige Entscheidung, und wir sind sehr dankbar für die harte Arbeit und Professionalität aller betroffenen Mitarbeiter. Diese Maßnahmen sind jedoch notwendig, um einen langfristigen Weg für nachhaltige Rentabilität zu schaffen.“

Nahi erklärte im Gespräch mit „Solar Industry“, dass die Mehrzahl der neuen Entlassungen vor allem im Enphase-Hauptsitz im kalifornischen Petaluma stattfinden wird. Das auf Mikrowechselrichter spezialisierte Energietechnologie-Unternehmen will jedoch im Rahmen dieser Umstrukturierung keinen seiner Standorte schließen. Enphase arbeitet unter anderem mit SolarWorld sowie JinkoSolar zusammen.

Die Analystenmeinungen zu Enphase sehen derweil eher positiv aus. So hat Craig Hallum die Aktie im Dezember auf “Buy” gesetzt und mit 4 Dollar je Aktie bewertet. Auch Zacks Investment Research hat von “Hold” auf “Buy” hochgestuft, sieht den Preis aber bei 1,25 Dollar. Eine schlechtere Einschätzung gab es von Roth Capital mit einer Bewertung von 1,00 Dollar und einem „Hold“.

Bleibt nur zu hoffen, dass die Umstrukturierungsmaßnahmen Früchte tragen. Der deutsche Konkurrent SMA Solar steckt in einem ähnlichen Schlamassel. Dort haben die im vergangenen Sommer sofort eingeleiteten Resturkturierungsmaßnahmen zwar angeschlagen, konnten die Bilanz aber nicht wie gewünscht konsolidieren.

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