Ende einer Flucht im Leipziger Plattenbau

Montag, 10.10.2016 19:20 von

Elitepolizisten ist er entwischt. Nach zwei Tagen endet die Flucht des mutmaßlichen Terroristen Dschaber al-Bakr in einem Leipziger Plattenbau. Diesmal ist er schon von Landsleuten gefesselt, als Beamte ihn abholen.

Vom Schirm der Sicherheitsbehörden verschwunden, der Polizei entwischt: Nach zwei Tagen europaweiter Fahndung ist Dschaber al-Bakr, ein syrischer Flüchtling unter Terrorverdacht, gefasst. Zu verdanken ist das dem mehrsprachigen Aufruf der Polizei bei Facebook (Facebook Aktie) und Twitter und drei beherzten Landsleuten. „Der Tatverdächtige ist uns in gefesseltem Zustand übergeben worden“, sagt der Präsident des sächsischen Landeskriminalamtes (LKA), Jörg Michaelis, am Montag in Dresden. Wenige Stunden zuvor haben Polizisten den 22-Jährigen, der ein Sprengstoffattentat vorbereitet haben soll, in einer Wohnung im Plattenbauviertel Leipzig-Paunsdorf abgeholt. Was war geschehen?

Kurz vor Mitternacht kommt ein Syrer in das Polizeirevier Südwest am anderen Ende der Stadt. Er zeigt ein Handyfoto von einem Mann in seiner Wohnung, den er und zwei andere Syrer als Dschaber al-Bakr erkannt haben. Die Beamten könnten ihn abholen, erklärt er. Polizisten fahren in das fast 20 Kilometer entfernte Haus in der Hartriegelstraße 14 und nehmen den Gesuchten in der vierten Etage fest – noch bevor das SEK eintrifft. Der Terrorverdächtige, dessen Festnahme zwei Tage zuvor in Chemnitz missglückte, leistet keinen Widerstand.

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.