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Ende der Kuschelzone für ARD und ZDF

Montag, 12.09.2016 20:20 von

CSU-Chef Horst Seehofer fordert eine Fusion zwischen dem Ersten und dem Zweiten. Auch der frisch gewählte Chef des Privatsenderverbands VPRT, Hans Demmel, setzt auf eine klare Ansage gegenüber den Öffentlich-Rechtlichen.

Für seinen Vorstoß, ARD und ZDF zu einer einzigen Fernsehanstalt zu fusionieren, findet Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer schnell Unterstützer. Von der FDP kommt Rückenwind: Christian Lindner, Chef der Liberalen, tritt für eine Schlankheitskur bei Europas teuerstem öffentlichen-rechtlichen Rundfunk ein. ARD und ZDF nehmen allein aus den Rundfunkgebühren jährlich mehr als acht Milliarden Euro ein.Lindner stellt sich eine Halbierung der fast zwei Dutzend Kanäle (ARD, ZDF, BR, SWR, HR, MDR, WDR, NDR, SR, RB, RBB, ARD Alpha, One, Eins Festival, Tagesschau 24, ZDF, ZDF Neo, ZDF Kultur, 3Sat, Phoenix, Arte, Kinderkanal) ein. In den Reihen der Freidemokraten rumort es ähnlich wie in der CSU seit langem gegen das opulente System von ARD und ZDF mit rund 25.000 Festangestellten – mehr als doppelt so viel wie Europas größter Fernsehkonzern RTL Group (RTL Group Aktie).Eine Schlankheitskur ist alles andere als einfach. Denn die Sender lassen sich nicht verkaufen. Für Anstalten wie das ZDF, das seine Gründung ohnehin nur einen rundfunkpolitischen Unfall in der Adenauer-Zeit zu verdanken hat, würde sich kein privater Käufer finden. Deshalb macht eine Fusion wie sie Seehofer vorschlägt durchaus großen Sinn.

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