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EM 2024: Auch Bremen und Kaiserslautern wollen Zuschlag

Dienstag, 14.02.2017 19:30 von

Falls die Fußball-EM 2024 nach Deutschland vergeben wird, will Berlin mit dem Olympiastadion dabei sein. Das Land habe am Dienstag - wie Sachsen mit der Stadt Leipzig zuvor - dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) sein Interesse an der Ausrichtung von Spielen erklärt, teilte die Senatskanzlei mit.

Der regierende Bürgermeister Michael Müller, Sportsenator Andreas Geisel (beide SPD) und Olympiastadion-Chef Timo Rohwedder hätten eine entsprechende Interessensbekundung unterzeichnet. Müller sagte: "Nach Fußball-Weltmeisterschaft und Champions-League-Finale ist Berlin ganz sicher der richtige Ort für eine Fußball-Europameisterschaft."

Der DFB plant für das Kontinental-Turnier mit zehn Stadien. Die erste Frist für die sogenannte "unverbindliche Interessensbekundung" möglicher Standorte endet an diesem Freitag. Infrage kommen Stadien mit einer Sitzplatzkapazität für mindestens 30.000 Zuschauer. Das Berliner Olympiastadion verfügt über rund 74.100 Sitzplätze.

Im September 2018 fällt die EM-Entscheidung

Bis zum 3. März will der Verband eine Interessenserklärung bei der Europäischen Fußball-Union abgeben. Im September 2018 kürt die UEFA-Exekutive den EM-Gastgeber. Dabei gilt Deutschland als Favorit. Das Berliner Olympiastadion, die Heimstätte von Bundesligist Hertha BSC, wäre dann sicherlich ein geeigneter Austragungsort für EM-Spiele 2024.