Einhörner und Sternenhimmel

Montag, 12.09.2016 17:00 von

Chinas Unternehmer setzen auf zwei Zugpferde für ihren Erfolg: Die Mittelschicht, die wächst – und munter konsumiert. Und das Ausland, auf das die chinesischen Firmenchefs zunehmend ihr Geschäft konzentrieren.

Chinas Unternehmer setzen auf zwei Zugpferde für ihren Erfolg: Vor der Haustür haben sie über 600 Millionen Chinesen, die sich in die Mittelschicht hocharbeiten. Der Konsum dieser aufsteigenden Mittelschicht scheint unbegrenzt. Gleichzeitig haben die Unternehmer erkannt, dass sie über den Tellerrand schauen müssen. Immer öfter konzentrieren sie sich auf das Geschäft im Ausland. Pekings Staatsbetriebe schauen sich dabei immer häufiger die Geschäftsstrategien von Chinas Privatunternehmern ab, denn die sind trotz lahmender Weltkonjunktur international erfolgreich.

Die zwei erfolgreichsten Unternehmen stammen aus Sektoren, die weltweit im Blickpunkt sind: High Tech und Finanzen.

Beim chinesischen Netzwerkausrüster und Smartphone-Hersteller Huawei halten die Angestellten die Mehrheit: 98 Prozent der Anteile gehören den Mitarbeitern und nur rund zwei Prozent dem Gründer Ren Zhengfei. Den Einfluss des einstigen Militär-Offiziers und jetzigen Vice Chairman gibt diese Anteilsquote nicht wider. Ren glaubt fest daran, dass seine Manager und Angestellten nur in flachen Hierarchien Ideen einbringen, so dass sie „in einen Himmel voller Sterne schauen können und die Visionen für Huawei nicht von einer Person kommen“, wie er erklärt hat. Drei Vorstandschefs wechseln sich alle sechs Monate ab. Huawei hat es innerhalb der vergangenen drei Jahre sogar geschafft, Samsung auf dem heimischen Markt zu überholen.

Weltweit ist Huawei schon auf Platz drei, wenn es um die Zahl der verkauften Smartphones geht. Im ersten Halbjahr 2016 konnte der Konzern Umsätze in Höhe von 245,5 Milliarden Yuan (32,6 Milliarden Euro) einfahren.

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