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Eine Lose-Lose-Situation

Freitag, 18.11.2016 17:40 von

Die meisten Anzeigenverkäufer des Hamburger Abendblatts behalten ihre Jobs – anders als die Kollegen von Funkes Anzeigenblättern. Und: Wie es nach der Ankündigung von vier Verlagen den VDZ verlassen zu wollen weitergeht.

Kommenden Montag wird Ove Saffe, der Geschäftsführer des zur Funke Mediengruppe gehörenden „Hamburger Abendblatts“, auf einer Betriebsversammlung der Zeitung seinen Mitarbeitern erklären, wie er sich die Ausgliederung der Anzeigenabteilung vorstellt, über die diese Kolumne als erste berichtet hatte.

Die gute Nachricht für die Anzeigenverkäufer: Es wird Verlagskreisen zufolge einen Betriebsübergang auf die neugegründete Gesellschaft Mediahafen Hamburg geben. Keiner von ihnen wird sich dort neu bewerben müssen. Allerdings werden nicht alle 62 Mitarbeiter übernommen. Eine niedrige einstellige Zahl von Stellen soll sozialverträglich abgebaut werden. Von den Mitarbeitern mit befristeten Arbeitsverträgen werden wohl einige gehalten werden, allerdings nicht alle.

Mediahafen Hamburg wird auch den Anzeigenverkauf von Funkes Hamburger Anzeigenblättern übernehmen, wie aus Verlagskreisen zu hören ist. Für deren Mitarbeiter stellt sich die Situation allerdings komplett anders dar als für ihre Kollegen vom „Abendblatt“. Für sie gibt es keinen Betriebsübergang. Sie werden alle gekündigt. Einige von ihnen sollen jedoch ein Angebot der neuen Gesellschaft erhalten. Anzeigenblatt-Chef Dennis Rößler soll seinen neuen Arbeitsplatz bereits sicher haben. Er werde gemeinsam mit dem bisherigen Anzeigenleiter des Abendblatts Dirk Seidel CEO von Mediahafen Hamburg. Zu der neuen Gesellschaft sollen auch alle – es sind etwa vier bis fünf – Anzeigenverkäufer der „Bergedorfer Zeitung“ stoßen, die ebenfalls Funke gehört.

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