Top-Thema

20:23 Uhr +0,33%
Aktien New York: Rekordjagd geht nach kurzem Durchatmen weiter

Eine Explosion und viele Fragen

Dienstag, 18.10.2016 15:20 von

Ludwigshafen trauert: Bei einer Explosion im Chemiewerk von BASF (BASF Aktie) starben wahrscheinlich drei Menschen, weitere Verletzte kämpfen um ihr Leben. Doch was war die Ursache für die Explosion? Was bisher bekannt ist.

Erst schallte ein gewaltiger Knall über den Rhein, über Ludwigshafen und das angrenzende Mannheim. Eine weit sichtbare Säule aus Flammen und Rauch stieg über dem Chemiepark auf. Kurze Zeit später heulten die Sirenen. Anwohner wissen, was das heißt: Ihre Stadt, Ludwigshafen, ist zu einem Unglücksort geworden. Einen Tag nach der verheerenden Explosion ist die Lage in dem Chemiewerk, das zu den größten der Welt zählt, weiter unübersichtlich. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Wie sieht die Lage vor Ort aus?

Auch einen Tag nach der Explosion ist noch nicht klar, wie viele Opfer das Unglück nach sich zieht. Zwei Tote hat BASF bereits bestätigt, ein weiterer Mitarbeiter wird vermisst. Wahrscheinlich befindet er sich im Hafenbecken. Aufgrund der Gefahrenlage an der Unglücksstelle können jedoch noch keine Taucher eingesetzt werden, um den möglicherweise dritten Toten zu bergen.

Auch im Krankenhaus kämpfen noch immer Menschen um ihr Leben: Sechs Verletzte liegen aktuell auf der Intensivstation. "Es steht zum Teil nicht sehr gut um diese Menschen", sagte Dieter Feid, zuständiger Dezernent der Stadt Ludwigshafen.

"In Gedanken sind wir bei den Angehörigen und sprechen Ihnen unser tiefempfundenes Mitgefühl aus", sagte BASF-Vorstandsmitglied Margret Suckale, die Standortleiterin für das Werk in Ludwigshafen. "Oberste Priorität hat nach wie vor die Suche nach dem Vermissten, aber auch die medizinische Betreuung der Verletzten."

Ist die Bevölkerung gefährdet?

Die Feuerwehr in Ludwigshafen fordert die Anwohner weiter auf, Türen und Fenster geschlossen zu halten und rät auch von längeren Aufenthalten im Freien ab. Dabei handele es sich jedoch vor allem um eine Vorsichtsmaßnahme.

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.