Eine Chance für Sigmar Gabriel

Mittwoch, 09.11.2016 07:00 von

Tesla-Chef Elon Musk überrascht mit dem Kauf des deutschen Fertigungsspezialisten Grohmann Engineering. Nun kann das Wirtschaftsministerium demonstrieren, dass es unvoreingenommen prüft.

Elon Musk schätzt und vertraut deutscher Technologie. Die Produktionshalle seines Elektroautopioniers Tesla Motors im kalifornischen Fremont könnte auch als Showroom von Hightech-Produkten „Made in Germany“ dienen – Fertigungsroboter von Kuka aus Augsburg, Pressen von Schuler aus Göppingen, Schaltkreise von Infineon (Infineon Aktie) aus München. Bisher orderte der Milliardär nur Produkte aus Deutschland. Nun ist er auch an Unternehmen interessiert. Der geplante Kauf rheinland-pfälzischen Anlagenbauers Grohmann Engineering hat selbst enge Beobachter überrascht. Nach Ansicht von Wall Street Analysten hält Musk mit dem 2,7 Milliarden Dollar (Dollarkurs) Merger des Solaranlagen-Betreibers SolarCity und der Expansion seiner Akkufabrik in Nevada schon zu viele Bälle in der Luft. Sie warnen davor, dass ihm das Geld ausgehen könnte. Doch der Erwerb macht Sinn. Musk hat mindestens 400.000 Bestellungen für seinen Elektro-Kleinwagen Tesla 3 eingesammelt und steht nun unter Druck, diese Bestellungen so schnell wie möglich und parallel zu seinen Modellen Tesla S und Tesla X auszuführen. Die Produktion soll im Herbst 2017 starten.

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