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„Eine Aktie als Warnung im Büro“

Dienstag, 06.09.2016 15:00 von

Aus Sicht des Börsenexperten Dirk Müller ist ein Mensch reich, wenn er ein selbstbestimmtes Leben führen kann. Auch sein wertvollster Besitz hat nichts mit Geld zu tun.

Es gibt wohl kaum einen Börsianer, der Dirk Müller nicht kennt. Viele Jahre saß der 47-Jährige als Händler direkt vor der Kurstafel auf dem Frankfurter Börsenparkett und landete durch seine markante Mimik und die für ihn typische Frisur auf vielen Fotos. Das brachte ihm den Spitznamen „Mr. Dax“ ein. Mit seinen Medienauftritten und auch mit seinen Büchern polarisiert er, aber diese Kritik kann er ertragen. Vor gut anderthalb Jahren ging sein „Dirk Müller Premium Aktien Fonds“ an den Start – nahe den Rekordständen von Dax und Co. Kein Wunder, dass der Fonds noch immer leicht unter seinem Ausgabeaufschlag notiert. Er schlägt aber immerhin seinen Vergleichsindex, den MSCI World Value. Doch wie investiert Müller privat? In Aktien, so viel ist klar. Und mit denen hat er nicht immer nur gute Erfahrungen gemacht, wie er offen zugibt.

Name: Dirk Müller

Geburtstag: 25. Oktober 1968

Beruf: Fondsinitiator, Medienunternehmer, Berater

Was bedeutet Ihnen Geld?Geld ist für mich ein Mittel zum Zweck. Geld war für mich nie Selbstzweck, und ich hatte nie das Bedürfnis, möglichst viel davon zu besitzen. Nicht Geld macht einen reich, sondern die schönen Erlebnisse, die man sich damit ermöglichen kann.

Wann ist ein Mensch reich?Wenn er ein selbstbestimmtes Leben führen kann. Ein Leben, in dem er die meisten Entscheidungen, die sein Leben angehen, treffen kann, ohne auf Dritte Rücksicht zu nehmen. Das beginnt mit der Aufstehzeit und endet noch lange nicht in der Freiheit, Aufträge ablehnen zu können, die ihm keinen Spaß machen.

Was ist Ihr wertvollster Besitz (auch immateriell)?Meine Gesundheit, meine Freunde und Familie.

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