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Marktanalyst Salcher: EZB - Markt hat klare Erwartungshaltung

Ein neuer Plan für ein riesiges Problem

Mittwoch, 16.11.2016 21:40 von

Der Chef der Fed Minneapolis will das Finanzsystem endlich sicher machen. Dabei greift er Ideen auf, die auch bei den Republikanern kursieren. Er nimmt aber Abstand von seiner Forderung, Großbanken zu zerschlagen.

Stanley Fischer, Vize-Chef der US-Notenbank Fed, sagte auf der letzten IWF-Tagung: „Wenn Sie je einen Bankenaufseher finden, der sagt, er habe das Too-big-too-fail-Problem gelöst, dann feuern Sie Ihn!“ Neel Kaskari, Chef der regionalen Fed Minneapolis, wird seinen Job voraussichtlich trotzdem behalten. Aber anders als Fischer glaubt er, dass das Problem tatsächlich zu lösen ist, und er hat in dem Zusammenhang in New York seinen „Minneapolis Plan“ präsentiert. Er läuft im Wesentlichen darauf hinaus, die Banken mit Kapital vollzustopfen und Schattenbanken zu besteuern.

Too-big-to-fail: So werden Banken bezeichnet, die so wichtig für das gesamte Finanzsystem sind, dass sie bei einer Schieflage voraussichtlich mit Geld oder Garantien der Regierung gerettet werden müssten. Seit der letzten Finanzkrise diskutieren Politiker und Aufseher, wie das Problem zu lösen sei. Manche wie Stanley Fischer halten es gar nicht für endgültig lösbar. Folge der Diskussionen war das so genannte Dodd-Frank-Gesetz, das die US-Banken mit einer Vielzahl neuer Regeln und Kontrollen überzogen hat.

Donald Trump, der künftige US-Präsident, will dieses Gesetz zurückschrauben. Den Republikanern, die künftig in beiden Häusern des Parlaments die Mehrheit stellen, ist es ein Dorn im Auge, die Demokraten werden es aber mit Klauen und Zähnen verteidigen.

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