DWS Investments - DWS Deutschland-Fonds: Einer der besten Fonds für deutsche Aktien - Fondsanalyse

Dienstag, 13.05.2014 11:45 von Aktiencheck

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die Zinsen im Euroraum könnten noch weiter sinken. Für den Aktienmarkt ist das eine willkommene Unterstützung. Mit einem Top-Fonds wie dem DWS Deutschland (DWS Deutschland) können Anleger davon profitieren, so die Experten von DWS Investments.

Die Europäische Zentralbank (EZB) solle ihren Leitzins noch tiefer absenken. Das empfehle jetzt die Industrieländer-Organisation OECD. Hauptgrund für die Forderung sei die derzeit sehr niedrige Inflation. Derzeit betrage die Teuerungsrate in der Währungsunion nur 0,7 Prozent, während die EZB eine Inflationsrate von knapp 2 Prozent anstrebe.

"Der EZB raten wir, neue Maßnahmen zu ergreifen", habe der stellvertretende OECD-Generalsekretär Rintaro Tamaki gesagt, während er den neuen Wirtschaftsausblick seiner Organisation vorgestellt habe. Auch nach wie vor bestehende Konjunkturrisiken, eine hohe Arbeitslosigkeit und enorme Staatsschulden hätten eine weiterhin expansive Geldpolitik notwendig gemacht, so die OECD.

Der Leitzins - zu dem sich Geschäftsbanken bei der EZB mit Geld eindecken könnten - solle von derzeit 0,25 Prozent auf 0 Prozent gedrückt werden. Banken, die Geld bei der EZB parken würden, sollten zudem mit einem Strafzins belegt werden. Sowohl der so genannte Einlagenzins als auch der Leitzins sollten "bis mindestens Ende 2015 auf diesem Niveau belassen werden", empfehle die OECD. Das könnte dazu beitragen, "die Kreditzinsen der Banken zu verringern und somit das Wachstum anzukurbeln".

Reiche das nicht aus, um die Inflationsrate näher an die gewünschte Zielmarke von 2 Prozent zu schieben, seien zusätzlich außergewöhnliche Maßnahmen notwendig. Vorstellbar seien Geldspritzen für Banken zu extrem günstigen Konditionen. "Ankäufe von Staats- oder Unternehmensanleihen oder Programme zur Förderung der Kreditvergabe der Banken an den privaten Nichtfinanzsektor wären ebenfalls denkbar."

Bislang habe sich die EZB von den Ratschlägen der OECD noch nicht beeinflussen lassen. Auf der letzten EZB-Ratssitzung vergangene Woche in Brüssel sei keine Zinssenkung beschlossen worden. Eine weitere Zinssetzung sei damit aber noch nicht vom Tisch. EZB-Chef Mario Draghi habe in den vergangenen Wochen bereits die Bereitschaft zu einem abermaligen Eingreifen signalisiert und bereite die Märkte nun auf die nächste Zinssenkung vor: "Der EZB-Rat fühlt sich wohl damit, beim nächsten Mal zu handeln", habe Draghi vergangenen Donnerstag betont.

Die Notenbanker seien unzufrieden mit der Entwicklung der Inflation. Vor einer weiteren Zinssenkung wolle man jedoch noch die Projektionen der EZB-Volkswirte abwarten. Auch die anhaltende Stärke des Euro gefalle den Währungshütern nicht. Der Anstieg des Wechselkurses sei im Zusammenhang mit der geringen Inflation ein Grund zu ernsthafter Sorge, habe Draghi am Donnerstag in Brüssel gesagt.

Im Juni würden die Volkswirte der Zentralbank neue Inflations- und Konjunkturprognosen vorlegen. Experten würden es für möglich halten, dass die EZB dann den Leitzins auf einen Wert nahe null senken könnte. Am Aktienmarkt dürften die Investoren diese Nachrichten positiv aufnehmen.

Sinkende Zinsen würden eine gute Kursentwicklung von Aktien begünstigen, weil sie die Finanzierung der Unternehmen erleichtern würden und die Attraktivität festverzinslicher Papiere sinke. Mit der Investition in einen der besten Fonds für deutsche Aktien, den DWS Deutschland, könnten Anleger von dem guten Umfeld profitieren. (Ausgabe vom 12.05.2014) (13.05.2014/fc/a/f)