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DuMont-Aufsichtsrat: Berliner Blätter sollen 2018 profitabel sein

Sonntag, 30.10.2016 16:03 von

BERLIN (dpa-AFX) - Die Hauptstadtblätter "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier" sollen nach den Worten von DuMont-Aufsichtsrat Hans Werner Kilz durch ihren Umbau in zwei Jahren wieder schwarze Zahlen schreiben. "Der Vorstand will mit dem neuen Konzept von 2018 an profitabel arbeiten. Wir im Aufsichtsrat trauen und vertrauen ihm", sagte Kilz im Interview des Branchendienstes kress.de auf die Frage nach dem Standort Berlin. Vor dem Hintergrund anhaltender Verluste sollen "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier" in einem integrierten Newsroom gemeinsam produziert werden - mit 50 Stellen weniger als in den bisherigen Redaktionen. Vom 1. November an übernimmt die Berlin Newsroom GmbH als Dienstleister die redaktionelle Verantwortung.

Kilz, früher Chefredakteur des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" und danach der "Süddeutschen Zeitung", verteidigte die tiefgreifenden Veränderungen in den zum Medienhaus DuMont gehörenden Blättern. "Die DuMont Mediengruppe wagt einen Schritt, den andere Zeitungshäuser bisher nur zaghaft oder noch gar nicht gegangen sind. Es wäre mein Wunsch, dass dieser Neuanfang gelingt und für die Medienkultur in Deutschland ein Zeichen setzt." Das Medienhaus aus Köln wolle den Standort Berlin behalten und stärken, sagte Kilz. "Das ist kein Sparprogramm, auch wenn der Unsinn dauernd geschrieben wird."/bok/DP/he