Drei Großbanken, drei Milliardengewinne

Freitag, 14.10.2016 16:00 von

Die Geschäfte der US-Häuser können sich sehen lassen. Während JP Morgan dank Investmentbanking boomt, überrascht selbst die skandalerschütterte Wells Fargo (Wells Fargo Aktie) positiv. Auch bei der Citigroup (Citigroup Aktie) läuft es besser als erwartet.

Viel Licht und wenig Schatten – die ersten Zahlen im Berichtsreigen der US-Banken können sich sehen lassen. Auch wenn sie unterschiedlich stark ausfielen, präsentierten alle drei Geldhäuser, die am Freitag ihre Bücher öffneten, Milliardengewinne. Als erstes veröffentlichte JP Morgan, die Nummer eine der Branche, ihre Zahlen für das drittel Quartal. Die fielen dank eines überragenden Investmentbankings mit 6,3 Milliarden Dollar (Dollarkurs) Vorsteuergewinn unerwartet stark aus. Kurz darauf folgte Skandal-Bank Wells Fargo, die mit 5,6 Milliarden Dollar zwar einen Gewinnrückgang vermeldete, doch blieb dieser hinter den Prognosen. Das gleiche auch bei der Citigroup, die 3,8 Milliarden ausweisen konnten.

Die Aktien des Trios legten an der Wall Street prompt zu. JP Morgan-Papiere gewannen 1,1 Prozent, Wells Fargo 0,2 Prozent und die Citigroup rückte 2,1 Prozent vor. Am Montag zieht die zweitgrößte Privatbank in den Staaten, die Bank Of America (Bank of America Aktie), mit dem Quartalsbericht nach. Von den starken Geschäftszahlen profitierten auch die europäischen Institute. In Frankfurt gehörte die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) mit einem Kursplus von 3,4 Prozent zu den stärksten Titeln. Das größte Geldhaus der Bundesrepublik legt seine Zahlen voraussichtlich am 27. Oktober vor. Experten rechnen mit einem Verlust von 600 Millionen Dollar.

Im dritten Quartal verdiente JP Morgan nach eigenen Angaben vom Freitag unter dem Strich knapp 6,3 Milliarden Dollar und übertraf damit die Erwartungen von Analysten deutlich. Der Gewinn lag zwar acht Prozent unter dem Vorjahreswert, der war jedoch von einem einmaligen Steuereffekt von 2,2 Milliarden Dollar positiv verzerrt.

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