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Dräger-Aktie deutlich im Minus

Mittwoch, 15.11.2017 12:12 von ARIVA.DE

Die Aktie von Dräger (Vorzugsaktie) zählt heute zu den großen Verlierern an der Börse. Der Titel verbilligt sich am Mittwoch deutlich.

Das Wertpapier von Dräger (Vorzugsaktie) gehört heute mit einem Kurssturz von 4,98 Prozent zu den Papieren mit den größten Kursverlusten des Tages. Bewertet wird das Wertpapier zur Stunde am Aktienmarkt mit 70,37 Euro. Die Aktie von Dräger hat sich damit heute bislang schlechter entwickelt als der TecDAX. Dieser notiert bei 2.444 Punkten. Der TecDAX liegt gegenwärtig damit um 1,91 Prozent im Minus. Trotz des heutigen Kursverlustes: Von seinem Allzeittief ist der Anteilsschein von Dräger derzeit noch weit entfernt. Am 12. März 2009 ging das Papier zu einem Preis von 11,67 Euro aus dem Handel – das sind 83,41 Prozent weniger als der aktuelle Kurs.

Das Unternehmen Dräger

Die Drägerwerk AG & Co. KGaA entwickelt, produziert und vertreibt seit 1889 Geräte und Systeme in den Bereichen Medizin- und Sicherheitstechnik. Zu den Kunden zählen Unternehmen und Institutionen aus der Notfall- und Akutmedizin, dem Personenschutz wie auch aus den Einsatzbereichen stationäre und mobile Gasmesstechnik oder Gefahrenmanagement. Bei einem Umsatz von 2,52 Mrd. Euro erwirtschaftete Dräger zuletzt einen Jahresüberschuss von 60,9 Mio. Euro.

So sehen Analysten die Dräger-Aktie

Die Dräger-Aktie wird von mehreren Analysten beobachtet.

Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Aktie von Drägerwerk von "Buy" auf "Reduce" abgestuft und das Kursziel von 107 auf 70 Euro gesenkt. Mit der Ankündigung weiterer Investitionen in alte Geschäftsfelder habe der Medizin- und Sicherheitstechnik-Hersteller den Markt erneut sehr enttäuscht, schrieb Analyst Oliver Reinberg in einer Studie vom Dienstag.

Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für Drägerwerk nach angekündigten Investitionssteigerungen von 93,20 auf 80,70 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Der Erfolg dieser Maßnahme werde sich wohl erst 2020 bemerkbar machen, aber die Ergebnisse 2018 und 2019 belasten, schrieb Analyst Eggert Kuls in einer Studie vom Dienstag.

Dieser Artikel wurde von ARIVA.DE mithilfe von Unternehmensinformationen von Finance Base und Aktienanalysen von dpa-AFX standardisiert erstellt. Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für die genannten Analysten-Häuser finden Sie hier.