dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 23.09.2016 - 15.15 Uhr

Freitag, 23.09.2016 15:19 von

IPO/ROUNDUP/RWE erwartet Milliardenerlös bei Innogy-Börsengang - Blackrock dabei

ESSEN - Der hochverschuldete Energiekonzern RWE (RWE Vz Aktie) erwartet einen Milliardenerlös beim Börsengang seiner neuen Großtochter Innogy. Bis zu fünf Milliarden Euro könnte der Gang aufs Parkett in die Kassen von RWE und der Zukunftstochter spülen, wie die Unternehmen am Donnerstagabend mitteilten. Sie setzten die Preisspanne auf 32 bis 36 Euro pro Innogy-Aktie fest. Analysten rechnen damit, dass der Börsengang schon in der ersten Oktoberhälfte über die Bühne geht kann.

ROUNDUP: Zerschlagungspläne für Kaiser's Tengelmann zunächst gestoppt

MÜLHEIM/RUHR - Die Zerschlagungspläne für Kaiser's Tengelmann sind nach den Fortschritten beim Krisengespräch zur Zukunft der angeschlagenen Supermarktkette zunächst gestoppt worden. Das teilte Tengelmann-Eigentümer Karl-Erivan Haub am Freitag nach einer Sitzung des Aufsichtsrates mit.

ROUNDUP: Piloten lehnen neues Tarifangebot der Lufthansa (Lufthansa Aktie) ab

FRANKFURT - Bei der Lufthansa sind neue Pilotenstreiks ein Stück näher gerückt. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) lehnte am Freitag das jüngste Tarifangebot des Unternehmens mit der Begründung ab, dass man nicht mehr an eine Paketlösung glaube. Darüber wolle man nach den negativen Erfahrungen der vergangenen Monate nicht mehr verhandeln, erklärte VC-Sprecher Markus Wahl am Freitag in Frankfurt.

ROUNDUP/Presse: Befragung des Audi-Chefs ergab keinen konkreten Verdacht

INGOLSTADT/WOLFSBURG - Audi-Chef Rupert Stadler soll nach Medienberichten nicht im Brennpunkt der Ermittlung zum Diesel-Skandal stehen. Das "Handelsblatt" (Freitag) berichtete, bei Stadlers Befragung durch die Ermittler der US-Kanzlei Jones Day hätten sich offenbar "keine Verdachtsmomente gegen ihn ergeben". Auch die Deutsche Presse-Agentur erfuhr aus Aufsichtsratskreisen, dass Stadler angeblich in Sachen Mitwisserschaft keine Angriffsfläche biete. "Der steht wirklich nicht mit brennendem Kittel da", sagte ein Insider.

ROUNDUP 3/Yahoo: Daten von mindestens 500 Millionen Nutzern gestohlen

SUNNYVALE - Es könnte der größte Datenklau der Geschichte sein: Dem Internet-Konzern Yahoo (Yahoo Aktie) wurden im Jahr 2014 Informationen zu mindestens einer halben Milliarde Nutzer gestohlen. Es gehe um Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten und verschlüsselte Passwörter, teilte das US-Unternehmen am späten Donnerstag mit. Nach derzeitigem Kenntnisstand seien keine Passwörter im Klartext oder Kreditkarten- und Bankkonto-Informationen entwendet worden.

ROUNDUP: Tuifly-Arbeitnehmervertreter bestätigt Übernahmeinteresse von Easyjet

FRANKFURT/HANNOVER - Der Ferienflieger Tuifly erregt das Interesse mehrerer ausländischer Fluggesellschaften. Neben der britischen Easyjet habe auch ein weiteres Unternehmen aus dem EU-Ausland starkes Interesse an einer Übernahme, sagte der Tuifly-Pilot und Arbeitnehmervertreter Martin Locher am Freitag in Frankfurt. Tuifly betreibt 41 Flugzeuge, davon sind 14 samt Personal langfristig an Air Berlin vermietet.

Neue IT-Panne: Umsätze auf Deutsche-Bank-Konten verzögert angezeigt

FRANKFURT - Kunden der Deutschen Bank waren am Freitag zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate von einer technischen Störung auf ihrem Konto betroffen. Im Online-Banking habe es Verzögerungen bei der Anzeige der Girokonten-Umsätze von Donnerstag gegeben, teilte das Geldhaus am Vormittag mit.

ROUNDUP 2: Chinas Unterhaltungsriese Wanda und Sony vereinbaren 'Allianz'

PEKING - Chinas Wanda-Gruppe und das Hollywood-Studio Sony Pictures wollen künftig eng kooperieren. Die Unterhaltungsriesen vereinbarten eine "strategische Allianz", die eine gemeinsame Finanzierung von Produktionen einschließt, wie der Wanda-Konzern am Freitag mitteilte. Die Partnerschaft kann Sony Pictures eine größere Präsenz in China verschaffen, das bald die USA als größter Kinomarkt der Welt überholen dürfte. Der Zuwachs lag im vergangenen Jahr schon bei 48 Prozent.

Presse: Commerzbank (Commerzbank Aktie) steht vor massiven Stellenstreichungen

FRANKFURT - Die Commerzbank steht Presseberichten zufolge vor einem drastischen Stellenabbau. Der seit Mai amtierende Vorstandschef Martin Zielke wolle mindestens 5000 der derzeit konzernweit rund 50 000 Jobs streichen, schrieb das "Wall Street Journal" auf seiner Internetseite unter Berufung auf mit den Planungen vertraute Personen. Vor allem in der Verwaltung sehe das Management Einsparpotenzial. Zuvor hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Freitag) berichtet, dass in der Bank sogar eine fünfstellige Zahl von Stellen gefährdet sein könnte. Das Institut lehnte am Freitag eine Stellungnahme ab.

Telekom baut Deutschlandsparte um - Tausende Arbeitsplätze betroffen

BONN - Die Deutsche Telekom (Deutsche Telekom Aktie) ordnet ihr Deutschlandgeschäft neu. Unter anderem legt die deutsche Landesgesellschaft einige Abteilungen für den Kundenservice zusammen, wie ein Telekom-Sprecher am Freitag erläuterte. Insgesamt sind rund 15 000 Arbeitsplätze betroffen, wie die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi mitteilte. Diese sollen laut Verdi "in Summe" aber keine tarifvertraglichen Nachteile haben. Zuvor hatte das "Handelsblatt" über den Umbau berichtet.

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Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst. /she