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dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 21.09.2016 - 15.15 Uhr

Mittwoch, 21.09.2016 15:20 von

ROUNDUP: Daimler-Truck-Chef rechnet mit Gegenwind - IAA Nutzfahrzeuge startet

HANNOVER/STUTTGART - Der wichtige Heimatmarkt Europa wird im Nutzfahrzeug-Geschäft des Branchenführers Daimler (Daimler Aktie) bis zum Jahresende wohl an Schwung verlieren. Der Truck-Chef des Stuttgarter Konzerns, Wolfgang Bernhard, sprach am Mittwoch zum Start der Messe IAA in Hannover von einem schwieriger werdenden Umfeld. Nach plus 17 Prozent bei den Verkäufen bis zum Juli lasse sich dieses Niveau in Richtung Jahresende nicht halten. "Es gibt keinen Grund zur Alarmstimmung", meinte Bernhard. Aber die jüngste Lage stimme ihn zurückhaltender.

Gericht: 1400 Anleger verklagen VW auf 8,2 Milliarden Euro

BRAUNSCHWEIG - Im Abgas-Skandal bei Volkswagen (VW Aktie) ist die Zahl der Schadenersatz-Klagen von Anlegern in Deutschland auf rund 1400 gestiegen. Insgesamt fordern die Kläger etwa 8,2 Milliarden Euro von dem Autobauer, teilte das Landgericht Braunschweig am Mittwoch mit. Die Anleger verlangen einen Ausgleich für die hohen Kursverluste, die sie im Zuge der Affäre um manipulierte Emissionswerte erlitten haben.

Vorstandschef Mertin verlässt Jenoptik (Jenoptik Aktie) 2017

JENA - Jenoptik-Vorstandschef Michael Mertin (50) verlässt das Unternehmen im kommenden Jahr. Er habe dem Aufsichtsrat mitgeteilt, dass er für eine Verlängerung seines Vertrags nicht zur Verfügung stehe, teilte Jenoptik am Dienstag mit. Der Kontrakt läuft noch bis zum 30. Juni 2017. Mertin, der in Köln geboren wurde, war 2006 als Vorstand zur Jenoptik AG gekommen. Seit 1. Juli 2007 ist er Vorsitzender des Vorstands.

IPO: Va-Q-Tec hofft bei Börsengang auf bis zu 84 Millionen Euro

WÜRZBURG - Der Würzburger Isolier-Spezialist Va-Q-Tec treibt seinen Börsengang voran. Von diesem Mittwoch an können sich Investoren um Aktien des Unternehmens bemühen, wie die Unterfranken am Dienstag mitteilten. Die Papiere sollen je nach Nachfrage zwischen 11,20 und 13,40 Euro kosten. Das Unternehmen hofft auf einen Emissionserlös von 79 bis 84 Millionen Euro. Davon sollen 45 Millionen Euro dem Unternehmen selbst zufließen, der Rest geht an die Alteigentümer. Nach dem Börsengang soll etwa die Hälfte der Aktien in Streubesitz sein. Die Zeichnungsfrist soll am 29. September enden. Als erster Handelstag ist dann der 30. September vorgesehen.

IPO/Kreise: Chinesische Postbank sammelt Milliarden ein - Größter Börsengang

HONGKONG - Die chinesische Postbank hat bei ihrem bevorstehenden Börsengang nach Informationen aus Kreisen umgerechnet gut 7,4 Milliarden US-Dollar (6,6 Mrd Euro) eingesammelt. Der Preis pro Aktie sei auf 4,76 Hongkong-Dollar (0,55 Euro) festgelegt worden, sagten informierte Personen am Mittwoch der Nachrichtenagentur Bloomberg und bestätigten damit einen Bericht des "Wall Street Journal". Damit wird die Erstnotiz der Bank in Hongkong der bislang weltweit größte Börsengang in diesem Jahr. Offiziell wollte die sechstgrößte Bank Chinas den Preis noch nicht bestätigen. Als erster Handelstag ist der nächste Mittwoch (28.9.) vorgesehen.

Credit Suisse mit Deutschland-Geschäft wieder profitabel - Ehrgeizige Ziele

FRANKFURT - Die Schweizer Großbank Credit Suisse (CS) verdient in Deutschland wieder Geld. "Wir sind zurück im Markt, sind profitabel und haben viele Teams, die in der Champions League der Finanzinstitute mitspielen", sagte Deutschland-Chefin Helene von Roeder dem "Handelsblatt" (Mittwoch). In den vergangenen beiden Jahren habe die Bank ihr Investmentbanking, den Aktienbereich und das Asset-Management ausgebaut.

ROUNDUP: EU-Kommission gibt Pläne für Zeit-Limit beim Roaming auf

BRÜSSEL - Handynutzer sollen nach einem überarbeiteten Vorschlag der EU-Kommission ab Mitte 2017 doch ohne zeitliche Begrenzung kostenfreies Roaming im EU-Ausland nutzen können. "Wir haben entschieden, dass es keine täglichen Begrenzungen geben soll", sagte der zuständige EU-Kommissar Andrus Ansip am Mittwoch in Brüssel. Stattdessen solle jeder Nutzer "wie daheim" Roaming nutzen können. Allerdings müsse Missbrauch verhindert werden können - zum Beispiel, wenn sich Nutzer eine günstige Sim-Karte im Ausland besorgen, um sie dauerhaft zu Hause zu nutzen.

ROUNDUP: Google startet Messaging-App mit künstlicher Intelligenz

MOUNTAIN VIEW - Google startet als Konkurrenz für WhatsApp und andere Kurzmitteilungsdiensten eine eigene App mit eingebautem persönlichem Assistenten. Der am Mittwoch zunächst in den USA gestartete Messenger "Allo" für das Google-System Android und iOS von Apple enthält den neuen "Google Assistant". Nutzer können von ihm per Chat zum Beispiel Informationen zu Wetter oder Nachrichten, zu Restaurants in der Nähe oder Reisemöglichkeiten anzeigen lassen oder ihm auch Wissensfragen stellen. Außerdem schlägt "Allo" auch in Unterhaltungen mit anderen Menschen mögliche passende Antworten mit Hilfe künstlicher Intelligenz vor.

ROUNDUP: Milliardenspritze für die Bahn - SPD: Börsenpläne stoppen

BERLIN - Der Bund stärkt die Bahn mit einer milliardenschweren Finanzspritze und könnte damit die umstrittenen Börsenpläne des Konzerns ersetzen. Für neue Züge und Technik sollen in den nächsten vier Jahren 2,4 Milliarden Euro extra vom Bund als Eigentümer bereit gestellt werden, wie das Verkehrsministerium am Mittwoch mitteilte. Die mitregierende SPD will angesichts dieser Alternative für frisches Kapital den möglichen Teilverkauf der Konzerntöchter Arriva und Schenker stoppen. Laut Bahnchef Rüdiger Grube ist eine Entscheidung dazu noch nicht gefallen. Er sprach mit Blick auf zusätzliche Mittel von einer "guten Entwicklung", über die er sich freue.

Versicherer Uniqa nimmt nachgebessertes Heta-Angebot an

WIEN/KLAGENFURT - Der österreichische Versicherungskonzern Uniqa nimmt das nachgebesserte Angebot für die Gläubiger der Heta, die Abbaueinheit der Kärntner Pleitebank Hypo Alpe Adria, an. "Der Abschluss des Themas ist das Beste für Kunden, Aktionäre und Unternehmen", ließ sich Finanzchef Kurz Svoboda am Mittwoch auf dem Kurznachrichtendienst Twitter zitieren. Zuvor hatte bereits die Vienna Insurance Group zugestimmt.

ROUNDUP: Börsenträger Düsseldorf und Hamburg/Hannover prüfen Fusion

DÜSSELDORF - Die Betreiber der Regionalbörsen Düsseldorf sowie Hamburg und Hannover prüfen eine Fusion, bei der es aber nicht um eine Verringern der Handelsplätze und des Handelsangebotes geht.

'MM': ABB will auch nach kleinem Teilverkauf an Stromnetz-Sparte festhalten

ZÜRICH - Der Schweizer Industriekonzern ABB will einem Medienbericht zufolge auch nach dem Verkauf des kleineren Geschäfts mit Hochspannungskabeln am Großteil seiner Stromnetz-Sparte festhalten. Eine strategische Überprüfung habe das Ergebnis gebracht, dass der Verbleib des Bereichs im Konzern Wert für die Aktionäre schaffe, berichtet das "Manager Magazin" vorab unter Berufung auf Unternehmenskreise. Damit würde das Management um ABB-Chef Ulrich Spiesshofer nicht dem Druck von Aktivisten um Großaktionär Cevian nachgeben, die eine Abspaltung des gesamten Stromnetz-Segments fordern. ABB lehnte eine Stellungnahme auf Nachfrage des Magazins ab.

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