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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 31.10.2016

Montag, 31.10.2016 17:09 von

ROUNDUP: Wirtschaftswachstum im Euroraum bleibt nach Brexit-Votum konstant

LUXEMBURG - Entgegen vieler Befürchtungen ist das Wirtschaftswachstum in der Eurozone im ersten vollen Quartal nach dem Brexit-Votum konstant geblieben. Im dritten Quartal stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im gemeinsamen Währungsgebiet um 0,3 Prozent, wie das europäische Statistikamt Eurostat am Montag in einer vorläufigen Schnellschätzung in Luxemburg mitteilte. Von April bis Juni hatte das BIP im Vergleich zum Vorquartal ebenfalls um 0,3 Prozent zugelegt.

USA: Chicago-Einkaufsmanagerindex trübt sich stärker als erwartet ein

CHICAGO - In den USA hat sich das Geschäftsklima in der Region Chicago im Oktober stärker als erwartet eingetrübt. Der entsprechende Index sei von 54,2 Punkten im Vormonat auf 50,6 Punkte gefallen, teilte die regionale Einkaufsmanagervereinigung am Montag in Chicago mit. Volkswirte hatten lediglich mit einem Rückgang auf 54,0 Punkte gerechnet.

USA: Konsumausgaben steigen deutlich - Inflation zieht an

WASHINGTON - In den USA sind die Konsumausgaben im September etwas deutlicher gestiegen als erwartet. Die Ausgaben erhöhten sich zum Vormonat um 0,5 Prozent, wie das US-Handelsministerium am Montag mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Zuwachs um 0,4 Prozent gerechnet. Allerdings fiel die Entwicklung im Vormonat etwas schlechter aus als zunächst ermittelt. Anstatt einer Stagnation ergibt sich nach neuen Zahlen ein Rückgang um 0,1 Prozent.

Merkel setzt auf Rajoy bei Zukunftsgestaltung der EU

MADRID - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Mariano Rajoy zur Wiederwahl zum spanischen Ministerpräsidenten gratuliert und setzt auf Madrid als "kräftige Stimme" bei der Weiterentwicklung der EU. Rajoy habe erheblich dazu beigetragen, dass Spanien auf den Weg des Wachstums und der Schaffung von Arbeitsplätzen zurückgefunden habe, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin.

ROUNDUP 2/Vor Gabriel-Besuch: China bestellt Gesandten ein nach Aixtron-Blockade

PEKING/BERLIN - Vor dem Besuch von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) in Peking ist es zu einer diplomatischen Verstimmung zwischen China und Deutschland gekommen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur bestellte Chinas Außenministerium am Montag den deutschen Gesandten ein. Vor dem Hintergrund der Debatte in Deutschland über chinesische Investitionen wurde dem zweiten Mann der deutschen Botschaft in Peking ein Protest übergeben. Die deutsche Botschaft wollte die Einbestellung nicht bestätigen.

Spanien: Mariano Rajoy als Ministerpräsident vereidigt

MADRID - Mariano Rajoy hat in Spanien vor König Felipe VI. den Amtseid als Ministerpräsident abgelegt. Felipe beglückwünschte den 61 Jahre alten Politiker der konservativen Volkspartei (PP) am Montag in der Königsresidenz Palacio de la Zarzuela mit einem Händedruck. Am Donnerstag will Rajoy sein Kabinett vorstellen.

Eurozone: Inflation steigt auf höchsten Stand seit Mitte 2014

LUXEMBURG - Die Inflation im Euroraum hat im Oktober von niedrigem Niveau aus angezogen. Wie das Statistikamt Eurostat am Montag mitteilte, lagen die Verbraucherpreise 0,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Das ist die höchste Rate seit Juni 2014. Im September hatte die Teuerung 0,4 Prozent betragen. Bankvolkswirte hatten mit der aktuellen Entwicklung gerechnet.

Deutscher Einzelhandel mit deutlichem Umsatzrückgang

WIESBADEN - Die Umsätze des deutschen Einzelhandels sind im September deutlich gefallen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts vom Montag lagen die Erlöse preisbereinigt (real) 1,4 Prozent tiefer als im August. Nominal, also inklusive Preisveränderungen, betrug der Rückgang 1,1 Prozent. Bankvolkswirte hatten dagegen mit einem leichten Zuwachs gerechnet.

Japans Industrieproduktion stagniert - Schwache Wirtschaft beschäftigt Notenbank

TOKIO - Schwache Daten der Industriebetriebe und des Einzelhandels bringen die japanische Notenbank weiter unter Zugzwang. Vor allem die überraschende Stagnation bei der Industrieproduktion dürfte ein wichtiges Thema bei der am Montag beginnenden, zweitägigen Sitzung der Währungshüter sein - ist sie doch ein Beleg dafür, wie schwer es ist, die heimische Wirtschaft anzukurbeln. Nachdem die Produktion im August noch einer der wenigen Hoffnungsschimmer für die japanische Konjunktur gewesen war, blieb sie im September weit hinter den Erwartungen zurück.

Wirtschaftsminister Gabriel bricht zu Reise nach China auf

BERLIN - Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) bricht am Montag zu einem China-Besuch auf. Stationen der Reise vom 1. bis 5. November sind nach Angaben seines Hauses die Hauptstadt Peking, die Wirtschaftsmetropole Chengdu und die Sonderverwaltungszone Hongkong. Vorgesehen sind unter anderem Gespräche mit Regierungsvertretern. Ziel der Reise ist die Vertiefung der wirtschaftlichen Beziehungen und das Werben für fairen Wettbewerb zwischen den Partnern. Ansprechen wollte Gabriel während seiner Reise auch die Menschenrechtslage in dem ostasiatischen Land. Der Besuch erfolgt inmitten einer Debatte über chinesische Investitionen in Schlüsseltechnologien in Deutschland und Europa.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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