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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 30.11.2016

Mittwoch, 30.11.2016 17:28 von

USA: Schwebende Hausverkäufe steigen im Oktober wie erwartet

WASHTINGTON - In den USA ist die Zahl der noch nicht abgeschlossenen Hausverkäufe im Oktober wie erwartet leicht gestiegen. Die sogenannten schwebenden Hausverkäufe seien zum Vormonat um 0,1 Prozent geklettert, teilte die Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) am Mittwoch in Washington mit. Volkswirte hatten diesen Anstieg erwartet. Der Anstieg im Vormonat wurde von 1,5 Prozent auf 1,4 Prozent nach unten revidiert.

USA: Chicago-Einkaufsmanagerindex steigt überraschend deutlich

CHICAGO - In den USA hat sich das Geschäftsklima in der Region Chicago im November überraschend deutlich aufgehellt. Der entsprechende Index sei von 50,6 Punkten im Vormonat auf 57,6 Punkte gestiegen, teilte die regionale Einkaufsmanagervereinigung am Mittwoch in Chicago mit. Dies ist der höchste Stand seit Januar 2015. Volkswirte hatten lediglich mit einer Verbesserung auf 52,5 Punkte gerechnet.

USA: Private Konsumausgaben steigen schwächer als erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die Konsumausgaben im Oktober weniger stark gestiegen als erwartet. Die Ausgaben erhöhten sich zum Vormonat um 0,3 Prozent, wie das US-Handelsministerium am Mittwoch mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Zuwachs um 0,5 Prozent gerechnet. Allerdings fiel die Entwicklung im Vormonat besser aus als zunächst ermittelt.

USA: Beschäftigung im Privatsektor wächst stärker als erwartet - ADP

WASHINGTON - Der US-Arbeitsmarkt hat sich laut einer Umfrage eines privaten Instituts im November besser entwickelt als erwartet. Die Zahl der Beschäftigten im Privatsektor sei um 216 000 gestiegen, teilte der private Jobdienstleister ADP am Mittwoch in Washington mit. Volkswirte hatten lediglich mit einem Aufbau von 170 000 Stellen gerechnet. Allerdings wurde der Anstieg vom Vormonat von 147 000 auf 119 000 nach unten korrigiert.

ROUNDUP 2: Arbeitslosigkeit auf Rekordtief - im November 2,53 Millionen ohne Job

NÜRNBERG - In Deutschland waren im November so wenige Menschen arbeitslos wie zuletzt vor 25 Jahren. Lediglich im Frühjahr 1991 hatte die Zahl der Erwerbslosen noch etwas niedriger gelegen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) waren im November 2,532 Millionen Männer und Frauen ohne Arbeit. Das sind 8000 weniger als im Oktober und 101 000 weniger als vor einem Jahr, wie die Behörde am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote ging um 0,1 Punkte auf 5,7 Prozent zurück.

ROUNDUP: Inflation in der Eurozone steigt auf höchsten Stand seit April 2014

LUXEMBURG - Die Inflationsrate in der Eurozone hat im November den höchsten Stand seit April 2014 erreicht. Die Verbraucherpreise seien um 0,6 Prozent zum entsprechenden Vorjahresmonat gestiegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mit. Volkswirte hatten mit dieser Entwicklung gerechnet. Im Oktober hatte die Inflationsrate noch bei 0,5 Prozent gelegen.

Italien: Inflationsrate dreht ins Plus

ROM - Die Inflationsrate in Italien ist im November wieder ins Plus gedreht. Die nach europäischen Standards erhobenen Verbraucherpreise (HVPI) seien um 0,1 Prozent zum Vorjahr gestiegen, teilte das Statistikamt Istat am Mittwoch mit. Volkswirte hatten diesen Anstieg erwartet. Im Oktober waren die Preise im Jahresvergleich noch um 0,1 Prozent gefallen.

ROUNDUP: Arbeitslosenzahl sinkt im November auf 2,53 Millionen

NÜRNBERG - Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist auf ein neues Rekordtief gesunken. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) registrierte im November 2,53 Millionen Erwerbslose. Das sind 8000 weniger als im Oktober und 101 000 weniger als vor einem Jahr, wie die Behörde am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote ging um 0,1 Punkte auf 5,7 Prozent zurück.

Frankreich: Preisauftrieb etwas höher als gedacht

PARIS - In Frankreich hat sich der Preisauftrieb im November etwas stärker beschleunigt als erwartet. Die nach europäischer Rechnung ermittelten Verbraucherpreise (HVPI) seien zum Vorjahresmonat um 0,7 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt Insee am Mittwoch nach vorläufigen Berechnungen mit. Im Oktober hatte die Jahresrate noch bei 0,5 Prozent gelegen. Im Monatsvergleich stagnierten die Verbraucherpreise im November.

Deutschland: Einzelhandelsumsatz entwickelt sich im Oktober überraschend gut

WIESBADEN - Die Umsätze des deutschen Einzelhandels sind im Oktober überraschend stark gestiegen. Die Erlöse zogen im Vergleich zum September preisbereinigt (real) um 2,4 Prozent an, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Nominal, also inklusive Preisveränderungen, habe das Plus 2,6 Prozent betragen. Bankvolkswirte hatten dagegen nur mit einem Anstieg um 1 Prozent gerechnet.

Japans Industrieproduktion zieht überraschend an

TOKIO - In Japan gibt es einen Hoffnungsschimmer für die trotz intensiver Belebungsversuche der Notenbank und Regierung nach wie vor schwächelnde Wirtschaft des Landes: Die Industrieproduktion hat sich im Oktober dank einer anziehenden Nachfrage aus dem Ausland etwas besser entwickelt als Experten erwartet hatten. Die Regierung rechnet zudem mit einem starken Anstieg im November.

DIW: Weniger Deutsche arbeiten am Wochenende

BERLIN - Nahezu jeder zweite Erwerbstätige in Deutschland arbeitet zumindest gelegentlich am Samstag, jeder vierte am Sonntag. Das hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung Berlin ermittelt. Die Zahlen gehen demnach aber zurück. Gingen 2011 noch 19,9 Millionen Deutsche hin und wieder oder regelmäßig samstags arbeiten, waren es 2015 noch 19,3 Millionen. Das entspricht 45 Prozent aller Erwerbstätigen. Bei der Sonntagsarbeit sank die Zahl um 600 000 auf 11,3 Millionen.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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