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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 30.09.2016

Freitag, 30.09.2016 17:14 von

USA: Michigan-Konsumklima hellt sich überraschend deutlich auf

MICHIGAN - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im September überraschend deutlich aufgehellt. Wie die Universität von Michigan am Freitag nach einer zweiten Schätzung mitteilte, stieg der Indikator von 89,8 Punkten im Vormonat auf 91,2 Punkte. Volkswirte hatten nur mit einer Verbesserung auf 90,0 Punkte gerechnet. In einer ersten Schätzung war noch ein unveränderter Wert von 89,8 Punkten ermittelt worden. Sowohl die Beurteilung der aktuellen Lage als auch die Erwartungen hellten sich auf.

USA: Chicago-Einkaufsmanagerindex steigt überraschend deutlich

CHICAGO - In den USA hat sich das Geschäftsklima in der Region Chicago im September überraschend deutlich aufgehellt. Der entsprechende Index sei von 51,5 Punkten im Vormonat auf 54,2 Punkte gestiegen, teilte die regionale Einkaufsmanagervereinigung am Freitag in Chicago mit. Volkswirte hatten lediglich mit einer Verbesserung auf 52,0 Punkte gerechnet.

USA: Konsumausgaben stagnieren - Inflation zieht leicht an

WASHINGTON - In den USA sind die Konsumausgaben im August nicht vom Fleck gekommen. Die Ausgaben stagnierten zum Vormonat, wie das US-Handelsministerium am Freitag mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Zuwachs um 0,2 Prozent gerechnet. Zugleich wurde jedoch der Zuwachs im Vormonat von 0,3 auf 0,4 Prozent angehoben. Die Einkommen der privaten Haushalte stiegen im August um 0,2 Prozent, nach einem Zuwachs von 0,4 Prozent im Juli.

ROUNDUP 2: EU ebnet den Weg für raschen Start des Weltklimapakts von Paris

BRÜSSEL - Knapp zehn Monate nach dem Verhandlungsdurchbruch in Paris ist das Inkrafttreten des historischen Weltklimapakts greifbar nah: Die EU-Umweltminister billigten am Freitag in Brüssel ein Schnellverfahren für die Ratifizierung und schufen damit eine wichtige Grundlage, dass das Abkommen schon in wenigen Wochen gelten kann. Letzte Unstimmigkeiten innerhalb der EU räumten die Minister aus, wie der Rat als Vertretung der EU-Staaten mitteilte.

Tories fordern beim Parteitag Brexit-Plan von Theresa May

LONDON - Großbritanniens Premierministerin Theresa May steht unter großem Druck, Zeitplan und Details für den geplanten EU-Austritt des Landes vorzugeben. Der Parteitag ihrer Konservativen (Tories), der am Sonntag in Birmingham beginnt, steht ganz im Zeichen des Mega-Themas Brexit.

Spanien meldet Besucherrekord - Deutsche auf Platz drei

MADRID - Spanien hat in diesem Sommer einen nie da gewesenen Besucheransturm erlebt. Allein im August reisten 10,1 Millionen ausländische Touristen ins Land. Diese historische Höchstmarke sei nach einem Anstieg um 5,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat erreicht worden, meldete am Freitag die Statistikbehörde INE. In den ersten acht Monaten 2016 habe man einen Rekord von 52,5 Millionen Besuchern registriert - gut 10 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Italien: Verbraucherpreise steigen wieder

ROM - In Italien sind die Verbraucherpreise im September erstmals seit Januar wieder gestiegen. Wie das Statistikamt Istat am Freitag mitteilte, lag das Preisniveau nach europäischer Rechnung (HVPI) 0,1 Prozent höher als vor einem Jahr. In den Monaten zuvor war die Inflationsrate dagegen negativ gewesen. Analysten hatten mit der aktuellen Entwicklung gerechnet. Im Monatsvergleich stieg der HVPI um 1,9 Prozent.

Eurozone: Arbeitslosenquote verharrt bei 10,1 Prozent

LUXEMBURG - Die Arbeitslosigkeit im Euroraum ist im August nicht wie erwartet gesunken. Die Arbeitslosenquote habe unverändert bei 10,1 Prozent verharrt, teilte das Statistikamt Eurostat am Freitag mit. Damit bleibt die Quote zwar auf dem niedrigsten Stand seit Juli 2011, Bankvolkswirte hatten aber einen Rückgang auf 10,0 Prozent erwartet.

Eurozone: Inflation legt etwas zu

LUXEMBURG - Die Inflation im Euroraum hat im September erwartungsgemäß etwas zugelegt. Wie das Statistikamt Eurostat am Freitag mitteilte, erhöhten sich die Verbraucherpreise zum Vorjahresmonat um 0,4 Prozent. Das ist die höchste Rate seit Januar. Analysten hatten die Entwicklung erwartet.

Großbritannien: Wirtschaftswachstum vor Brexit-Votum robuster als erwartet

LONDON - Die britische Wirtschaft hat vor dem Brexit-Votum noch einmal Stärke gezeigt. Die Wirtschaftsleistung (BIP) sei im zweiten Quartal um 0,7 Prozent gewachsen, teilte das Statistikamt ONS am Freitag nach einer dritten Schätzung mit. In den beiden vorangegangenen Schätzungen war nur ein Wachstum um 0,6 Prozent gemeldet worden. Volkswirte hatte eine Bestätigung erwartet. Im ersten Quartal hatte das Wachstum nur 0,4 Prozent betragen.

Frankreich: Inflation zieht etwas an

FRANKFURT - In Frankreich hat die Inflation im September von niedrigem Niveau aus etwas angezogen. Nach Zahlen des Statistikamts Insee vom Freitag betrug die nach europäischen Standards berechnete Inflationsrate (HVPI) 0,5 Prozent. In den beiden Vormonaten hatte die Teuerung auf Jahressicht je 0,4 Prozent betragen. Bankvolkswirte hatten mit der aktuellen Entwicklung gerechnet. Im Monatsvergleich fielen die Preise allerdings um 0,2 Prozent.

Japans Wirtschaft bleibt in schwacher Verfassung - Nur Industrie gibt Hoffnung

TOKIO - Die japanische Wirtschaft kommt trotz vieler Belebungsversuche der Notenbank und der Regierung nicht recht auf die Beine. Im August stieg zwar die Produktion in der Industrie stärker als erwartet, dagegen zeichneten weitere am Freitag veröffentlichte Wirtschaftsdaten ein schwaches Bild der Konjunktur in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt. So zog die Arbeitslosenquote leicht an. Aber noch deutlich schwächer waren die Entwicklung bei den Verbraucherpreisen und die Konsumausgaben.

Banken-Vertrauenskrise: EZB verabreicht Beruhigungspille

FRANKFURT - Angesichts der hohen Nervosität an den Finanzmärkten beim Blick auf die Banken versucht die Europäische Zentralbank (EZB) die Lage zu beruhigen. "Die Banken sind heute (...) im Schnitt sehr viel besser kapitalisiert als vor der Krise, und auch bei der Aufsicht hat sich viel getan", sagte EZB-Direktoriumsmitglied Sabine Lautenschläger der "Börsen-Zeitung" (Freitagausgabe). In unruhigen Zeiten würden Marktakteure solche "Verbesserungen im Gesamtbild" oft vergessen. Zudem differenzierten sie teils nicht zwischen den Instituten.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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