Top-Thema

17:47 Uhr +2,14%
Aktien Frankfurt Schluss: Dax trotzt Italiens Nein zur Verfassungsreform

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 29.11.2016

Dienstag, 29.11.2016 17:20 von

USA: Verbraucherstimmung erreicht höchsten Stand seit 2007

WASHINGTON - Die Verbraucherstimmung in den USA hat sich im November überraschend deutlich verbessert und den höchsten Wert seit 2007 erreicht. Der vom Conference Board erhobene Indikator stieg auf 107,1 Punkte, wie das private Marktforschungsinstitut am Dienstag in Washington mitteilte. Dies ist der beste Wert seit Juli 2007 und damit vor der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise.

ROUNDUP: Inflation verharrt im November bei 0,8 Prozent - Energie billiger

WIESBADEN - Günstigere Energie hat den Anstieg der Verbraucherpreise in Deutschland im November gebremst. Die Jahresteuerungsrate lag wie schon im Vormonat bei 0,8 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag auf der Grundlage vorläufiger Zahlen mitteilte.

USA: Wirtschaft wächst etwas stärker als erwartet

WASHINGTON - Die US-Wirtschaft ist im Sommer etwas stärker gewachsen als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte im dritten Quartal auf das Jahr hochgerechnet um 3,2 Prozent zu, wie das Handelsministerium am Dienstag in einer zweiten Schätzung mitteilte. Eine erste Berechnung hatte ein Wachstum von annualisiert 2,9 Prozent ergeben. Analysten hatten mit einer Korrektur auf 3,0 Prozent gerechnet.

USA: Hauspreise steigen etwas schwächer als erwartet - Case-Shiller-Index

NEW YORK - Die Preise am US-Häusermarkt sind im September gemessen am Case-Shiller-Index etwas schwächer gestiegen als erwartet. Im Jahresvergleich legten die Preise in den zwanzig größten Ballungsgebieten um 5,08 Prozent zu, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten S&P/Case-Shiller-Index hervorgeht. Bankvolkswirte hatten im Mittel einen Zuwachs um 5,20 Prozent erwartet. Im Vormonat hatten die Preise um revidierte 5,06 (zunächst 5,13) Prozent zugelegt.

Sentix: Italien treibt Anlegern Sorgenfalten auf die Stirn

FRANKFURT - Professionelle wie private Anleger machen sich zunehmend Sorgen wegen des bevorstehenden Verfassungsreferendums in Italien. Das teilte das Beratungsunternehmen Sentix am Dienstag mit. Der von Sentix berechnete "Euro Break-Up Index" stieg im November deutlich an. Das zeigt, dass die Möglichkeit politischer Instabilität in Italien auf die gesamte Eurozone wirkt. Die Wahrscheinlichkeit eines Austritts Italiens aus dem Euroraum stieg laut Sentix mit gut 19 Prozent auf ein Rekordhoch.

ROUNDUP/Google-Europachef: Deutschland könnte digital stärker sein

BERLIN - Deutschland nimmt nach Einschätzung von Google-Europachef Matt Brittin in der digitalen Ära bislang nur eine unterdurchschnittlich entwickelte Rolle ein. "Die Bundesrepublik ist weltweit führend bei den Exporten, weil das Ingenieurswesen und die Stärken in der Produktion sehr stark ausgebildet sind. Das trifft aber nicht auf die digitale Wirtschaft zu", sagte Brittin der Deutschen Presse-Agentur. "Deutschland könnte da viel weiter vorne liegen."

Kapitalflucht: China will Investitionen im Ausland einschränken

PEKING - Aus Angst vor steigender Kapitalflucht will China laut Medienberichten chinesische Investitionen im Ausland möglicherweise strenger kontrollieren und einschränken. Der Staatsrat in Peking wolle Investitionen in Höhe von mehr als zehn Milliarden US-Dollar untersagen, berichteten die "South China Morning Post" und die "Financial Times" am Dienstag unter Hinweis auf einen Entwurf.

'Gesundheitsreport': Reinigungskräfte am häufigsten krank

BERLIN - Reinigungskräfte fehlen am häufigsten wegen Krankheit im Job. Das zeigt der am Dienstag in Berlin vorgestellte "Gesundheitsreport 2016" des BKK-Dachverbands. Demnach waren 2015 mit 23 durchschnittlichen Fehltagen Reinigungskräfte die Spitzenreiter beim Krankenstand - gefolgt von Verkehrs- und Logistikangestellten mit 22 Tagen und Angehörigen von Sicherheitsberufen mit 20,5 Tagen. Beschäftigte im IT-Bereich haben sich dagegen besonders selten krank gemeldet.

Bund stockt Investitionsfonds für Kommunen auf - Nachtragsetat

BERLIN - Der Bund stockt das Sanierungsprogramm für marode Schulen in finanzschwachen Kommunen um weitere 3,5 Milliarden Euro auf. Einen entsprechenden Nachtragshaushalt will das Kabinett an diesem Mittwoch beschließen. Der Nachtragsetat 2016 wird dann zwar vom Bundestag erst im kommenden Jahr verabschiedet. Wegen der Kabinettsbefassung wird er aber noch in diesem Jahr kassenwirksam.

Eurozone: Wirtschaftsstimmung schwächer als erwartet

BRÜSSEL - Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone ist im November schwächer als erwartet ausgefallen. Der Economic Sentiment Indicator (ESI), der die Stimmung in Unternehmen und privaten Haushalte misst, stieg zwar leicht um 0,1 Punkte auf 106,5 Zähler, wie die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mitteilte. Das ist der höchste Stand seit Dezember 2015. Allerdings hatten Volkswirte einen Anstieg auf 106,8 Punkte erwartet.

ROUNDUP 2: China-Geschäft läuft schlechter: Deutsche Wirtschaft hält sich zurück

PEKING - Deutsche Unternehmen zeigen spürbare Zurückhaltung beim Ausbau ihres China-Geschäfts. Die wirtschaftliche Situation im Reich der Mitte wird als "eine der schwierigsten innerhalb der letzten Jahre" bewertet, wie der Präsident der deutschen Handelskammer (AHK) in China, Lothar Herrmann, am Dienstag in Peking bei der Vorlage der jährlichen Umfrage zum Geschäftsklima sagte. Für das kommende Jahr sei man gleichwohl wieder etwas optimistischer.

Bund stockt Investitionsfonds für Kommunen auf - Nachtragsetat

BERLIN - Der Bund stockt das Sanierungsprogramm für marode Schulen in finanzschwachen Kommunen um weitere 3,5 Milliarden Euro auf. Einen entsprechenden Nachtragshaushalt will das Kabinett an diesem Mittwoch beschließen. Der Nachtragsetat 2016 wird dann zwar vom Bundestag erst im kommenden Jahr verabschiedet. Wegen der Kabinettsbefassung wird er aber noch in diesem Jahr kassenwirksam.

ROUNDUP: Nahles will Acht-Stunden-Tag aufweichen - Gemischte Reaktionen

BERLIN - Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) will mit einer Lockerung bei der Arbeitszeit auf die fortschreitende Digitalisierung reagieren. Arbeitnehmer sollen Auszeiten und Qualifizierung aus Steuermitteln finanzieren können. "Wir haben die Chance auf einen Jahrhundert-Fortschritt, der allen nutzt", sagte Nahles am Dienstag in Berlin. Die Arbeitgeber reagierten überwiegend skeptisch. Gewerkschaften forderten schnellere Schritte. Gemischte Reaktionen kamen vom Koalitionspartner CDU.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl