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Aktien Frankfurt: Anleger schalten einen Gang zurück nach rasanter Woche

dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Anleger dürften sich zurückhalten

Dienstag, 11.10.2016 07:37 von

FRANKFURT (dpa-AFX)


AKTIEN

DEUTSCHLAND: - ABWÄRTS - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt bleiben auf Richtungssuche. Nach dem deutlichen Anstieg zum Wochenstart wird der Dax am Dienstag wieder etwas tiefer erwartet. Der Broker IG taxierte den Index rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,05 Prozent tiefer auf 10 619 Punkte.

USA: - AUFWÄRTS - Der erneute Sieg von Hillary Clinton im zweiten TV-Duell des Präsidentschaftswahlkampfs sowie stark steigende Ölpreise haben der Wall Street einen ordentlichen Wochenstart ermöglicht. Für den Leitindex Dow Jones Industrial ging es am Montag letztlich um 0,49 Prozent auf 18 329,04 Punkte aufwärts. Der marktbreite S&P 500 stieg um 0,46 Prozent auf 2163,66 Punkte. Der von Technologiewerten dominierte Nasdaq 100 gewann 0,60 Prozent auf 4893,76 Punkte.

ASIEN: - UNEINHEITLICH - Die Börsen in Asien haben sich uneinheitlich präsentiert. Zum einen halfen die gestiegenen Ölpreise und der negativ für den republikanischen Kandidaten Donald Trump laufende US-Wahlkampf. Auf der anderen Seite geriet die koreanische Börse wegen des Einbruchs der Aktie von Samsung Electronics im Zuge eines Verkaufsstopps des Smartphones Galaxy Note 7 unter Druck. Der KOSPI-Index notierte zuletzt ein Prozent im Minus, während es für die Papiere von Samsung gut sieben Prozent nach unten ging. In Japan lag der Leitindex Nikkei im Plus, Rückenwind gab es von einem gefallenen Yen und Äußerungen von Notenbankchef Haruhiko Kuroda vom Wochenende, der weiter Raum für eine expansive Geldpolitik sieht.

^ DAX 10.624,08 1,27% XDAX 10.616,89 1,32% EuroSTOXX 50 3.035,76 1,17% Stoxx50 2.849,20 0,58%

DJIA 18.329,04 0,49% S&P 500 2.163,66 0,46% NASDAQ 100 4.893,77 0,60%

Nikkei 225 17.027,61 +0,99% (6:59 Uhr) °


ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN: - SEITWÄRTS - Abgesehen vom ZEW-Indikator stehen heute kaum wichtige Konjunkturdaten an. Da vor allem neue Impulse von den Notenbanken ausbleiben dürften, rechnet Dirk Gojny mit einem wenig bewegten Anleihen-Handel. Der Experte der National-Bank erwartet den Bund-Future auf der Suche nach Orientierung in einer Handelsspanne zwischen 162,55 und 164,20.

^ Bund-Future 163,46 -0,34%

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DEVISEN: - ABWÄRTS - Für den Euro ging es am Dienstagmorgen weiter abwärts. Die Gemeinschaftswährung lag bei 1,1134 US-Dollar. Am Vortag hatte der Eurokurs im New Yorker Handel gegenüber dem US-Dollar bereits an Boden verloren. Marktteilnehmer sehen das Lager derjenigen, die auf eine nahe Leitzinserhöhung der Fed setzen, etwas im Aufwind. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1160 (Freitag: 1,1140) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8961 (0,8977) Euro.

^ (Alle Kurse 7:07 Uhr) Euro/USD 1,1134 -0,04% USD/Yen 103,95 0,33% Euro/Yen 115,74 0,29%

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ROHÖL - LEICHT ABWÄRTS - Die Ölpreise haben ihre deutlichen Vortagesgewinne am Dienstag trotz leichter Verluste überwiegend halten können. Die Bereitschaft Russlands zu Förderkürzungen hatte den Preisen deutlichen Auftrieb verliehen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 53,07 US-Dollar. Das waren sieben Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur November-Lieferung fiel um neun Cent auf 51,26 Dollar.