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Dieser Mann könnte ein politisches Erdbeben auslösen

Donnerstag, 03.11.2016 08:00 von

Evan McMullin ist der politische Aufsteiger des Jahres. Der unabhängige Präsidentschaftskandidat könnte den Bundesstaat Utah gewinnen. Das wäre eine Sensation und womöglich der Startschuss für eine politische Revolution.

Wenn die US-Fernsehsender in diesen Tagen ihre aktuellen Wahlumfragen veröffentlichen, dann scheint, als hätten die Verantwortlichen vergessen, die Grafiken auszutauschen. Neben Donald Trump und Hillary Clinton erscheinen auf den Monitoren der libertäre Kandidat Gary Johnson und die Grüne Jill Stein. Die beiden Unabhängigen dümpeln auf dem unteren Niveau einstelliger Prozentpunkte. Sie werden keine Rolle im Wahlkampf spielen und gehören zu der Kategorie: Kämpfer in eigener Sache, aber chancenlos.

Auch Evan McMullin ist eigentlich so ein Kandidat. Seine Haare hat er abrasiert. Wenn er spricht, klingt seine Stimme ruhig und zurückhaltend. McMullin ist 40 Jahre alt, praktizierender Mormone aus Utah und Konservativer. Er gehörte einst der republikanischen Partei an und hat mal für den Geheimdienst CIA gearbeitet. Nun tritt er als Unabhängiger zur Präsidentschaftswahl in ein paar Dutzend Bundesstaaten an. Doch der Mann könnte Geschichte schreiben.

McMullin ist nämlich auf bestem Weg, der erste Kandidat seit 48 Jahren zu sein, der bei der Präsidentschaftswahl einen Staat für sich gewinnt. In Utah liegt er laut Umfragen im Schnitt nur wenige Prozentpunkte hinter Trump und noch vor Clinton. Eine Umfrage sieht den Kandidaten sogar vier Prozentpunkte vor dem Republikaner und noch weiter vor der Demokratin.

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