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Diese Pharmakonzerne müssen vor Trump zittern

Donnerstag, 12.01.2017 15:20 von

Der designierte US-Präsident hat die Pharma-Aktien auf Talfahrt geschickt – und fordert ein Ende der Medikamenten-Hochpreise. In Trumps Visier könnten dabei auch Hersteller von Krebsmedikamenten wie Bayer (Bayer Aktie) geraten.

Bei ihren Preisforderungen würden die Medikamenten-Hersteller „über Leichen gehen“, sagte der designierte US-Präsident Donald Trump auf einer Pressekonferenz am Mittwoch. Namen nannte er nicht. Etliche Unternehmen dürfen sich dennoch angesprochen fühlen:

- Der US-Konzern Mylan (Mylan Aktie) erhöhte den Preis für seine Allergiespritze EpiPen von 100 auf 600 Dollar. EpiPen ist ein lebenswichtiges Medikament, das im Notfall sofort verabreicht werden muss. Die Herstellungskosten dürften sich auf wenige Dollar (Dollarkurs) belaufen.

- Das amerikanische Biotech-Unternehmen Gilead verlangt für die Drei-Monats-Packung seines Mittels Epclusa gegen Hepatitis C insgesamt 74.760 Dollar. Allerdings ist das Mittel in der Lage, Hepatitis C tatsächlich zu heilen. Das Vorgängermedikament Sovaldi erlangte schon Preis-Berühmtheit: 1000 Dollar kostete die Einnahme einer einzigen Pille.

- Auch europäische Hersteller könnten in Trumps Visier geraten. Für Krebsmedikamente verlangen Hersteller wie Bayer oder Roche aus der Schweiz oft mehrere tausend Euro pro Monat. Nexavar von Bayer verlängert das Überleben von Nierenkrebspatienten im Schnitt um 2,8 Monate. Mit Tarceva gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs können Patienten im Schnitt 14 Tage länger leben.

- Zur Hassfigur wurde vor gut einem Jahr Martin Shkreli, dessen Unternehmen Turing Pharmaceuticals das Entzündungs-Medikament Daraprim kaufte und den Preis von 13,50 auf 750 Dollar pro Pille anhob – eine Erhöhung um 5555 Prozent. Daraprim hilft unter anderem Aids-Patienten – für viele war das Medikament damit unerschwinglich geworden. Nach einem Shitstorm gelobte Shkreli jedoch, den Preis wieder zu senken.

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