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Die zwei Gesichter des Donald Trump

Donnerstag, 01.12.2016 10:20 von

Donald Trump besetzt Schlüsselposten in seinem Kabinett mit Geschäftspartnern und ultrareichen Freunden. Gleichzeitig kämpft er aktiv um die Jobs der Arbeiter – und kann einen ersten Erfolg verzeichnen.

Welch große Wirkung selbst kleine Gesten haben können, hat Donald Trump Ende vergangenen Jahres im Niemandsland von Iowa gelernt. In dem kleinen Örtchen Newton, vier Autostunden westlich von Chicago, hält David McNeer ein leidenschaftliches Plädoyer für den Milliardär aus New York, der angekündigt hatte, der nächste Präsident der Vereinigten Staaten werden zu wollen.

McNeer berichtete – wie schon Jahre zuvor im Fernsehen – von den Existenzängsten, die ihn 2010 plagten. Damals beschloss Maytag, ein Hersteller von Haushaltsgeräten, nach über 100 Jahren sein Hauptquartier von Iowa nach Mexiko zu verlagern. Nachbarn und Freunde wurden über Nacht arbeitslos und viele Zulieferbetriebe mit nach unten gezogen. So auch die kleine Fima von David McNeer, die Werbeartikel herstellt. Einen Tag nach der TV-Ausstrahlung meldete sich Trump bei dem Familienbetrieb. Der Geschäftsmann von der Ostküste wollte helfen und bot an, Geschäfte mit McNeer zu machen.„Kein einziger Politiker hat sich bei mir gemeldet. Kein Bürgermeister, kein Senator“, beklagt sich McNeer bei dem Wahlkampfauftritt von Donald Trump Ende 2015. Der Republikaner aber „habe großes Herz bewiesen“ und „Wort gehalten“ und mit seinen Aufträgen die Produktion am Leben gehalten. Die Geschichte macht die Runde.Bei einem Wahlkampfauftritt Mitte Januar in Muscatine, Iowa, beruft sich Martin McKerrin, ein Gas- und Wasserinstallateur, im Gespräch mit der WirtschaftsWoche auf die Maytag-Story. Der Handwerker glaubt aus der Trump’schen Rettungsaktion ableiten zu können: „Obwohl er Milliardär ist, hat er nie vergessen, wer das Rückgrat unseres Landes ist: die kleinen und mittelständischen Betriebe.“Trump gilt als Kämpfer für den kleinen Mann

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