Die Zukunft wird digital

Freitag, 04.11.2016 15:20 von

VW baut seine Finanzsparte um. Organisatorisch soll sich nichts ändern, ein Stellenabbau sei nicht geplant. Wir haben vor Bekanntwerden mit Christiane Hesse, Personalchefin bei Volkswagen (VW Aktie) Financial Services, gesprochen.

Volkswagen will mit einem Umbau seiner Finanzsparte die Kapitalreserven schonen. Am ersten November verkündete Volkswagen Financial Services AG (VWFS), die hauseigene Bank von der Volkswagen Financial Services AG zu trennen und direkt der Volkswagen AG anzugliedern. "Damit brauchen wir künftig weniger Kapital und schonen die Nettoliquidität des Konzerns", sagte ein Sprecher der Finanzsparte.

Die Volkswagen Financial Services AG (VWFS) kam Ende vergangenen Jahres auf eine Bilanzsumme von 121 Milliarden Euro und gehört damit zu den 21 größten deutschen Banken, die direkt unter der Aufsicht der EZB stehen. Auf die Volkswagen Bank entfallen nach Unternehmensangaben davon 54 Milliarden Euro - auch sie bleibt damit ein Fall für die EZB. Derzeit hat VWFS knapp 18 Millionen Verträge im Bestand, davon 6,4 Millionen Kredit- und 2,8 Millionen Leasing-Verträge. Bis 2025 sollen daraus 30 Millionen werden.

Digitale Geschäftsfelder sollen wachsen

Ohne den Umbau bräuchte sie für dieses Wachstum noch mehr Kapital. "Zudem schaffen wir finanziellen Spielraum für kapitaleffizientes Wachstum in strategisch wichtigen Geschäftsfeldern", erklärte Vorstandsmitglied Michael Reinhart. Und die sind digital, wie Lars Henner Santelmann, Vorstandsvorsitzende der Volkswagen Financial Services AG, auf der Jahrespressekonferenz im März sagte. Die Strategie „ Route 2025“ gibt die Richtung vor. Man wolle der beste automobile Finanzdienstleister der Welt sein: digital, mobil und ohne die traditionell gewachsenen Strukturen.

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