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„Die Zukunft fährt elektrisch“

Mittwoch, 31.08.2016 13:40 von

Im ersten Halbjahr gehörte Renault (Renault Aktie) zu den großen Gewinnern in Deutschland. Im Juni trat Uwe Hochgeschurtz als neuer Chef an. Im Interview spricht er über die Auswirkungen der Dieseldebatte und die Elektroauto-Prämie.

Renault zählte im ersten Halbjahr 2016 zu den Gewinnern auf dem deutschen Automarkt. Mit der Zulassung von knapp 98.000 Personenwagen und leichten Nutzfahrzeugen steigerten die Franzosen ihren Verkauf um über 13 Prozent, während der Gesamtmarkt nur um 5,4 Prozent wuchs. Bei der Marke Renault fielen die Zuwächse noch einen Tick stärker aus – ohne dass die Verkäufer wie in früheren Zeiten die Bilanz mit Tageszulassungen aufhübschen mussten.

Uwe Hochgeschurtz, seit 1. Juni neuer Vorstandsvorsitzender der Renault Deutschland AG, könnte also zufrieden sein – ist es aber nicht. Der 53-jährige Betriebswirt aus Köln, der seine Karriere bei Ford begann und später bei VW Nutzfahrzeuge fortsetzte, sieht in allen Segmenten noch Potenziale für den Importeur. Nicht nur im Kleinwagensegment.

WirtschaftsWoche: Herr Hochgeschurtz, Renault hat im ersten Halbjahr auf dem deutschen Automarkt mächtig zugelegt. Was ist bis zum Jahresende noch drin?Uwe Hochgeschurtz: Wir haben ganz klare Ziele, kommunizieren aber keine genauen Zahlen. Wir wollen weiter wachsen…

Das nehme ich Ihnen ab, aber das wollen alle Autohersteller.Ja, aber wir haben ordentlich Substanz dahinter. Der Kadjar läuft aktuell sehr gut. Und der Espace läuft deutlich besser als das Vorgängermodell. Viel Potential sehe ich in den SUV-Segmenten. Im B-SUV-Segment sind wir mit dem Captur bereits die Nummer 1. Der Twingo ist Maßstab für alle Stadtautos. Und auch vom neuen Clio, der im September kommt, erhoffen wir uns eine Stärkung. Mégane und Talisman laufen gut, im Herbst kommt der neue Scénic.

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