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Die Zukunft des Buchhandels

Freitag, 21.10.2016 14:40 von

Trotz Amazon (Amazon Aktie), Kindle und Co. ist Herr K. ein großer Freund von klassischen Büchern und des stationären Buchhandels. Doch so langsam denkt er, dass er da der Einzige ist. Gibt es überhaupt noch Menschen, die Bücher lesen?

Herr K. ist ein großer Freund des stationären Buchhandels. Welche andere Branche hat sich in den vergangenen Jahren derart konsequent neu erfunden? Okay, da wären Maschinenbau, Musikbusiness, Prostitution, Landwirtschaft, Autoindustrie und noch ein paar andere ..., aber sonst?

In einem handelsüblichen Buchladen gibt es ja längst nicht mehr nur Bücher. Das Angebot umfasst Duftkerzen, Klangschalen sowie sehr nachhaltiges Holzspielzeug. Es ist sicher nur noch eine Frage der Zeit, bis auch Kleinwagen, Erlebnisreisen und - gemeinsam mit medizinischen Kooperationspartnern in aufstrebenden Schwellenländern - Organtransplantationen angeboten werden. Herr K. hört schon die Buchhändlerin murmeln: „Stuckrad-Barre, Judith Hermann, eine Leber und ein Dacia Logan to go … macht 17.539,99 Euro.“

Wobei Herrn K. das klassische Buch völlig ausreichen würde. Analog. Auf Papier. Seine Sommerferien-Erfahrungen mit sogenannten E-Readern sind überschaubar, auch wenn so ein Plastikteilchen wahrscheinlich die gesamte Library of Congress speichern kann. In seiner Regalwand zu Hause sieht derlei viel weniger nach Bildungsbürgertum aus als die Suhrkamp-Restposten seiner Jugend. Und gut lesbar ist auch was anderes. Erst sah er in der mallorquinischen Sonne auf dem E-Reader gar nichts. Dann zerkratzte er das Display beim "Umblättern" mit einer schmirgeligen Mischung aus Sand, Sonnenmilch und gelebter IT-Inkompetenz. Schließlich war der Akku leer.

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