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Die Tücken des Aktienhandels

Dienstag, 27.09.2016 12:00 von

Der Xetra-Handel dominiert die Aktienbörse jeden Tag von 9 bis 17.30 Uhr. Privatanleger werden mit Handelsmöglichkeiten auch außerhalb dieser Stunden gelockt. Das kann in die Hose gehen, zeigt das Beispiel Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie).

Um 9 Uhr morgens startet der Aktienhandel auf der wichtigsten Börsenplattform Xetra der Deutschen Börse – und am Montag war es mit einem Donnerschlag losgegangen. Kurz nach Eröffnung stürzte das Papier der Deutschen Bank in dem elektronischen Handelssystem. Um 10 Uhr stand die Aktie bereits 6,5 Prozent im Minus bei 10,67 Euro. Der Absturz überraschte auch Profis, die auf außerbörslichen Handelsplattformen Kurse stellen. Denn am frühen Morgen hatten sie keine wesentliche Kursveränderung angedeutet.

Als der Wertpapierhändler Lang & Schwarz zum Wochenauftakt um 7.30 Uhr den ersten Kurs für die Aktie der Deutschen Bank gestellt hatte, lag dieser bei 11,41 Euro – also etwa auf dem gleichen Kurs wie am Freitagabend. 480 Aktien wechselten zu dem Preis den Besitzer, einige Tausend folgten zu ähnlichen Konditionen. Wer dachte, sich vor dem Xetra-Start bereits schlau mit einem Kauf positioniert zu haben, tappte in eine Falle. Der kurze Zeit später folgende Kurssturz der Deutsche-Bank-Aktie deutete sich bei Lang & Schwarz nicht an.

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