Die tiefe Taschen von Clinton und Trump

Dienstag, 08.11.2016 12:00 von

Beide Präsidentschaftskandidaten wollen im Falle eines Wahlsiegs Hunderte Milliarden ausgeben, um die marode Infrastruktur zu erneuern. Beide wissen, dass sie schnell liefern müssen. Doch woher soll das Geld kommen?

„It‘s the economy, stupid“ – mit diesem Spruch hat der Demokrat Bill Clinton vor einem Vierteljahrhundert die Präsidentschaftswahlen gewonnen. Auch im Wahlkampf 2016 war die wirtschaftliche Lage der USA das zentrale Thema, das die Leute bewegt hat und das sich hinter so vielen der großen Streitfragen verbirgt. Ein Dummkopf wäre derjenige Präsidentschaftskandidat gewesen, lies Clinton seine Wahlkampfhelfer damals wissen, der die Wirtschaft außen vorgelassen hätte.

Und so haben sowohl Hillary Clinton als auch Donald Trump ihren Wählern vor allem eines in Aussicht gestellt: Im Falle eines Wahlsiegs Geld auszugeben, und zwar viel Geld. Die Demokratin Clinton hat angekündigt, 275 Milliarden Dollar (Dollarkurs) in die maroden Schulen, Straßen und Schienen zu investieren. Und der Republikaner Trump – ganz der großzügige Immobilienmagnat – hat gar vollmundig bis zu eine Billion Dollar für die renovierungsbedürftige amerikanische Infrastruktur versprochen.

Beide wissen: Egal wer der nächste Präsident der Vereinigten Staaten wird, in dieser Frage muss der- oder diejenige nach der Amtseinführung im Januar schnell liefern müssen. Denn hinter den meisten kontroversen Themen des Wahlkampfs – Einwanderung, Bildung, Handel – verbirgt sich vor allem eines: Die Angst der Amerikaner vor dem (weiteren) sozialen Abstieg.

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