Die Rendite ist wie festgenagelt

Mittwoch, 28.09.2016 16:20 von

Nach der Finanzkrise haben Kontrolleure die Regeln am Markt vielfach verschärft – zu oft zum Leidwesen der Anleger. Sechs Regeln für Profi-Investoren, die Anleger schützen sollen, aber das Gegenteil bewirken.

Der Kronzeuge ist nicht einer dieser jungen Wilden, die jeder Mode hinterherrennen. Friedrich von Metzler ist Bankier aus einer Familie, die sich seit dem Jahr 1674 mit ihrem Fach beschäftigt. Sie hat Kriege, Depressionen und Höhenflüge überstanden. Klar ist, wenn ein Spross dieser Familie eine kritische Beobachtung wiederholt, dann macht er das mit Bedacht: „Eine schärfere Regulierung“, sagt der Bankier oft, „bringt oft nur Scheinsicherheit und mag Auswüchse begrenzen. Eine Überregulierung ist aber eher gefährlich und lenkt von den wirklichen Risiken ab.“

Der Satz ist Salz in die Wunden der Anleger, die seit der Finanzkrise tief verunsichert sind. Handeln nicht die Kontrolleure von Zentralbank, Bundesbank und Finanzaufsicht zu ihrem Besten? Scheinsicherheit? Gefährliche Überregulierung? Welche Risiken meint dieser Kronzeuge, der doch schon qua Geburt ein Finanzmarktversteher sein sollte? Die WirtschaftsWoche hat sich auf die Suche begeben. Sechs Regeln sind es, die sich Finanzmarktkontrolleure ausgedacht haben, um Anleger zu schützen, mit denen sie aber tatsächlich das Gegenteil erreichen.

Das Ende der Lebensversicherung

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