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Die Qual der Wahl bei Privatrenten

Montag, 05.09.2016 11:00 von

Klassische Rentenversicherungen leiden unter Niedrigzinsen. Ertragsreicher, aber riskanter können fondsgebundene Produkte sein. Franke und Bornberg hat für das Handelsblatt Produktklassen zur Vorsorge untersucht.

Die Angst der Deutschen vor der Altersarmut wächst. Nur 37 Prozent sehen sich finanziell gut auf den Ruhestand vorbereitet, zeigt eine aktuelle Umfrage des Versicherers Aegon. Vor vier Jahren waren es noch 49 Prozent. Nicht einmal jeder fünfte Deutsche kann sagen, welche Einkünfte er im Ruhestand genau haben wird. Und nur 41 Prozent der Befragten rechnen damit, ihren Lebensstandard halten zu können, wenn sie älter werden als 90 Jahre.

Private Rentenversicherungen sollen die Vorsorgelücke schließen. Sie gehören zur sogenannten dritten Schicht der Altersvorsorge. Die erste Schicht umfasst die Basisversorgung, etwa die gesetzliche Rentenversicherung und die Rürup-Rente. Zur zweiten Schicht gehören öffentlich geförderte Zusatzprodukte wie die Riester-Rente. Die dritte Schicht enthält rein privat finanzierte Kapitalanlageprodukte wie Lebens- und Rentenversicherungen, die im Alter entweder regelmäßige Rentenzahlungen oder eine einmalige Ausschüttung versprechen. Die Produkte der dritten Schicht sind beliebt: Im vergangenen Jahr lagen rund 68 Millionen private Lebens- und Rentenversicherungen in deutschen Schubladen, zeigen Zahlen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

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