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Die Monsanto-Übernahme ist gefährlich für Bayers Image

Freitag, 17.02.2017 11:00 von

Bayer bastelt mit der Monsanto-Übernahme an einer Welt-AG. Was Ökonomisch Sinn ergeben mag, kann beim Image zum Bumerang werden. PR-Experte Uwe Kohrs über die Risiken des Deals.

WirtschaftsWoche Online: Herr Kohrs, wie beurteilen Sie das heutige Image von Bayer (Bayer Aktie) verglichen mit anderen Konzernen? Uwe Kohrs: Schwierig. Im Frühjahr, zur Hauptversammlung und zum Monsanto-Day werden sicher viele Interessengruppen gegen Monsanto (Monsanto Aktie) öffentlichkeitswirksam demonstrieren.

Muss Bayer um sein Image fürchten nach der Monsanto-Übernahme?Bayer hat viel zu verlieren: Der Konzern hat als deutsche Industrie-Ikone eine bedeutende Stellung im Dax, er ist ein Rückgrat der Wirtschaft. Er steht für Innovation und Aspirin, für ein Kompetenzfeld im Pharmabereich, der zur deutschen Ökonomie dazugehört. Bayer war idealtypisch für den Erfolg Deutschlands in der Welt, Deutschland wird für Konzerne wie Bayer bewundert, die unheimlich stark sind auf der Produktebene, als Arbeitgeber und am Standort. Kurz, sie haben ein echt gutes Image.

Und das sehen Sie massiv gefährdet durch den Zusammenschluss?Auch wenn Bayer-Manager mit dieser Fusion etwas unternehmen, was ökonomisch durchaus Sinn hat, so ist das Problem dabei: Ist es gesellschaftlich akzeptabel? Können die Menschen das nachvollziehen? Bayer kann das Profil von Monsanto sicher gut einschätzen dank seiner vielen Berater, aber durch den Zusammenschluss entsteht eine Faktenlage, die sich nicht einschätzen lässt. Ich halte es für ein Zeichen der Zeit, dass viele Dinge ökonomisch viel Sinn haben, aber gesellschaftlich komplett aus dem Rahmen fallen. Die Gefahr ist, dass Monsanto wegen seines schlechten Images und mangelnder Akzeptanz zu einer echten Belastung für Bayer zumindest in Europa wird.

…und zwar?Wenn normale Menschen abgehängt werden von Eliten, kommen sie sich veräppelt vor. Die Verbindung zwischen Ökonomie und Gesellschaft kommt im Kommunikationsverhalten immer öfter unter die Räder und führt zu Frustration.

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