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„Die Menschen fühlen sich abgehängt“

Mittwoch, 02.11.2016 04:40 von

Der ehemalige Weltbankchef spricht im Interview über die schwindende politische Unterstützung des Freihandels, einen robusteren Umgang mit Russland und die narzisstische Persönlichkeit von Donald Trump.

Er ist einer der glühendsten Verfechter der Globalisierung: Robert Zoellick, ehemaliger Weltbankchef und Ex-Handelsbeauftragter der US-Regierung. Bevor er 2013 Chairman des internationalen Beratergremiums der US-Investmentbank Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) wurde, hat der Republikaner den freien Handel weltweit vorangetrieben. Egal welches Freihandelsabkommen man betrachte, überall seien seine Fingerabdrücke zu sehen, sagte Steven Sokol, Präsident des American Council on Germany (ACG). Zoellick war auf Einladung des ACG in das mit mehr als 100 Besuchern gutgefüllten Handelsblatt-Camp in Washington gekommen, um die im US-Wahlkampf von beiden Kandidaten unter Beschuss geratene Freihandelspolitik zu verteidigen. „Wenn nach der Wahl die Schauprozesse starten, werde ich einer der ersten sein, die verurteilt werden“, scherzte er zu Beginn.

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