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Die lautlose Aufholjagd

Samstag, 08.10.2016 15:20 von

Die Formel E wirkt wie der brave Bruder der Formel 1. Warum die elektrische Rennserie bei den Autohersteller trotzdem so beliebt ist – und nun auch die deutschen Premiumriesen einsteigen.

Mit Leistung will hier niemand angeben. „Ein Tesla Model S könnte hier problemlos vorne wegfahren“, gibt ein Renningenieur der Formel E unumwunden zu. Dann schickt er eine Einschränkung hinterher: „Allerdings nur für wenigen Runden“. Denn die Formel E ist keine reine Leistungsshow, sondern fordert Fahrer und Rennställe auf ganz andere Weise. Mit 170 kW (etwa 231 PS) sind die Rennwagen keine PS-Protze. Auch die Topgeschwindigkeit wurde vom Weltverband auf 225 Stundenkilometer runtergeregelt. Ist das nicht langweilig? Im Gegenteil. Kaum eine Rennserie ist so ausgewogen wie die Formel E.

Training, Qualifikation und Rennen finden an einem Tag statt. Gefahren wird nicht auf abgelegenen Rennstrecken, sondern mitten in der Stadt. Damit will die FIA nicht nur Rennsportbegeisterte, sondern auch Familien erreichen. Den Auftakt macht am Sonntag das Rennen in Hongkong.

Der Start ist bewusst gewählt, schließlich soll die elektrische Mobilität in Fernost in den kommenden Jahren einen Aufschwung erleben – ähnlich wie die Rennserie selbst. 14 Rennen in 12 Großstadtkursen auf fünf Kontinenten stehen in den kommenden Monaten auf dem Programm. In Berlin fuhren die Autos im vergangenen Jahr nahe dem Alexanderplatz.

Während in der Formel 1 trotz teurer Materialschlacht weitgehend von Mercedes dominiert wird, sind die Fahrer bei der elektrischen Brudervariante mit dem gleichen Chassis unterwegs. Gebaut wird es vom französisch-italienischen Technologie-Duo Spark und Dallara. Ab der kommenden Saison sollen sich die elektrischen Boliden auch optisch stärker von der Formel-1-Konkurrenz abheben.

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