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Die Jagd auf grüne Start-ups

Freitag, 14.10.2016 11:20 von

Nicht nur der Staat will helfen, auch große Unternehmen jagen Start-ups. Sie sind hinter innovativen Ideen her - gerade in der Green Economy.

Wer ein Unternehmen gründet, kann mit etwas Glück Fördergelder einsacken. Wer ein grünes Unternehmen gründet, hat noch bessere Chancen: Immer mehr Programme halten Ausschau nach nachhaltig arbeitenden Start-ups – und in manchen Bereichen gibt es ein regelrechtes Wettrennen um grüne Gründer.

Sehr selbstlos, könnte man meinen. Aber auch die Förderer profitieren von den jungen Firmen. Sei es, weil sie die Start-up-Mentalität in ihr Unternehmen holen wollen, manchmal geht es aber auch gleich um das gesamte Geschäftsmodell.

Staatliche Förderprogramme wollen jungen Unternehmen zumindest helfen, die ersten Jahre zu überleben – zur Nachhaltigkeit gehört schließlich auch wirtschaftlicher Erfolg und für den Staat ist die Förderung nicht nur eine Investition in die Volkswirtschaft, sondern stärkt auch den Innovationsstandort Deutschland.

Ein eigenes Programm zur Innovationsförderung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft richtet sich vor allem an nachhaltige Innovationen. Das Arbeitsministerium lobt gemeinsam mit der Investitionsbank des Landes Brandenburg das Förderprogramm "Gründung innovativ" aus – auch hier haben Green-Economy-Start-ups Vorteile.

Mehr Interesse an der freien Wirtschaft

Es gibt viele solcher staatlichen Programme – aber sie sind nicht für jeden das Richtige, erklärt Laura Drexler, die sich für den Umweltkonzern Veolia um das Start-up-Programm U-START kümmert: "Vielen Start-ups sind die staatlichen Förderprogramme zu bürokratisch. Der Bewerbungsaufwand ist meist sehr hoch und nur wenige der Bewerber werden letztendlich ausgewählt. Außerdem sind die finanziellen Mittel oft an konkrete Bedingungen geknüpft." Die Gründer wollen aber: weniger Papierkram, mehr Freiheiten, unkomplizierteres Geld.

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