Die Frauen trauen sich nicht

Dienstag, 29.11.2016 15:00 von

87 Prozent aller Unternehmen werden in Deutschland von Männern gegründet. In der Tech- und Fintech-Szene sind Gründerinnen noch seltener. Einer Studie zufolge zweifeln besonders deutsche Frauen an ihren Fähigkeiten.

Die Gründe, warum Menschen sich selbstständig machen, sind weltweit dieselben. Ob in Südafrika, Indien oder Mexiko, wer sich selbstständig macht, tut dies, um seine Ideen Wirklichkeit werden zu lassen, weil der eigene Chef ein Idiot ist und die Kollegen Nervensägen sind, weil sich so persönliche Ziele, Familie und Berufsleben besser vereinbaren lassen - oder weil es schlicht keine andere Alternative gibt. Das belegt der aktuelle Global Entrepreneurship Report 2016 des US-Konsumgüterunternehmens Amway und der Technischen Universität München (TUM).

In deren Auftrag befragte die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) 50.861 Männer und Frauen aus 44 Ländern dazu, wie erwünscht es in ihrem Heimatland ist, Unternehmen zu gründen. Außerdem wurde danach gefragt, wie leicht es ist, sich selbstständig zu machen und wie es um den eigenen Gründergeist bestellt ist. Das Resultat: 56 Prozent aller Befragten weltweit halten die Gründung eines Unternehmens als erstrebenswert. 46 Prozent sind der Meinung, sie besäßen die notwendigen Voraussetzungen für ein Dasein als Unternehmer. Außerdem erwarten 39 Prozent aller Befragten, dass die Zahl der Selbständigen künftig zunehmen wird. In Deutschland sind es dagegen nur 31 Prozent.

Fester Arbeitsvertrag statt Unternehmergeist

Allgemein sind die Deutschen im internationalen Vergleich eher Gründungsmuffel. Während sich 80 Prozent der Kolumbianer vorstellen können, ein eigenes Unternehmen zu gründen, sind es deutschlandweit nur 34 Prozent. Und während 99 Prozent der Norweger sagen, dass sie Gründern und jungen Unternehmen gegenüber positiv eingestellt sind, sind es in Deutschland bloß 63 Prozent.

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.