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„Die Fake-News-Medien drehen durch“

Mittwoch, 15.02.2017 14:32 von

Trump wirft den US-Medien eine verzerrte Berichterstattung vor – diesmal über mutmaßliche Kontakte seiner Mitarbeiter zum russischen Geheimdienst. Sein Sicherheitsberater ist wegen des Themas bereits zurückgetreten.

US-Präsident Donald Trump hat den US-Medien eine voreingenommene und verzerrte Berichterstattung über angebliche Verbindungen einiger seiner Mitarbeiter nach Russland vorgeworfen.

„Die Fake-News-Medien drehen durch mit ihren Verschwörungstheorien und ihrem blinden Hass“, schrieb Trump am Mittwoch auf Twitter.

„Dieser Unsinn über eine Verbindung nach Russland ist lediglich ein Versuch, die vielen Fehler in Hillary Clintons verlorenem Wahlkampf wettzumachen.“

Trumps nationaler Sicherheitsberater Michael Flynn war zurückgetreten, weil er noch vor dem Amtsantritt des US-Präsidenten mit dem russischen Botschafter in den USA über die Zukunft der gegen Russland verhängten Sanktionen gesprochen haben soll. Vizepräsident Mike Pence und andere ranghohe Regierungsvertreter im Weißen Haus soll er über diese Kontakte im Dunklen gelassen haben. Trump selbst habe aber bereits vor Wochen davon gewusst, erfuhr die Nachrichtenagentur AP aus Regierungskreisen. Auch andere US-Medien hatten in den vergangenen Tagen ausführlich über den Fall Flynn berichtet.

Darüber hinaus berichtete die „New York Times“, Trumps zeitweiliger Wahlkampfmanager Paul Manafort und weitere Mitarbeiter hätten im Jahr vor der US-Wahl mehrmals mit russischen Geheimagenten telefoniert. Dabei seien sie von US-Geheimdiensten abgehört worden.

Trump machte in seinem Tweet deutlich, dass er lediglich die Berichterstattung des traditionell konservativen Nachrichtensenders Fox News als angemessen betrachtete. „@MSNBC & @CNN sind nicht anzusehen. @foxandfriends ist großartig!“

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