Die ersten Laufschuhe aus der Roboterfabrik

Donnerstag, 22.09.2016 13:00 von

Der Adidas-Treter Futurecraft MFG geht in den Verkauf. Das Besondere: Der Schuh wurde in der "Speedfactory" in Deutschland hergestellt, einer Produktionsstätte, die weitgehend automatisiert arbeitet.

Die Run Base in Berlin liegt in einer Kreuzberger Seitenstraße, genauer gesagt einer Sackgasse, die an der Spree endet. Es ist eine alte Straße mit fettem Kopfsteinpflaster. Genau hier, im gentrifizierten Kiez, hat der Herzogenauracher Sportkonzern Adidas (adidas Aktie) in einem ehemaligen Fabrikgebäude seine pittoreske Laufzentrale eingerichtet.Hier treffen sich die Hippen und die Fitten, manchmal auch die fitten Hippen, sie betreiben Yoga und starten zu ihren Läufen durch die Kreuzberger Nächte. Wer Hunger hat, bekommt gesundes Essen, Duschen stehen bereit, und ein kleiner Laden bietet die neusten Laufsachen der Drei-Streifen-Marke feil.Adidas nutzt die Lokalität gern, um der Szene seine neusten Produkte zu präsentieren. Daher suchte sich der Dax-Konzern auch seinen Berlin-Anleger aus, um hier am Mittwochabend die ersten Laufschuhe zu präsentieren, die aus der eigenen Roboterfabrik stammen.Futurecraft MFG nennt Adidas den schneeweißen Treter, von dem dieser Tage gerade einmal 500 Paare in den Handel kommen. Dabei steht MFG nicht für „Mit freundlichen Grüßen“ sondern „Made for Germany“, was nur die Hälfte der Wahrheit ist. Denn tatsächlich wurden die Schuhe nicht nur für sondern auch in Deutschland hergestellt. Sie bilden die erste Charge, die der Konzern in seiner sogenannten „Speedfactory“ hergestellt hat, einer Produktionsstätte auf dem Gelände des Ansbacher Automobilzulieferers Oechsler, mit welcher der größte Sportkonzern Europas die Produktion von Schuhen weitgehend automatisiert und zurück in die westlichen Industrieländer holen will.

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