Die Drohne als Schäfer

Mittwoch, 02.11.2016 15:40 von

Vernetzte Traktoren, Feldüberwachung aus der Luft: Der Bauer (Bauer Aktie) der Zukunft soll sein Geschäft per Datenanalyse steuern. Wo die Landwirte die größten Chancen sehen, zeigt eine neue Studie.

Große Rinder- oder Schafherden zu hüten, das war mal der Job von Cowboys und Schäfern. Von ihnen gibt es heute nur noch wenige. Längst hat moderne Technik ihre Aufgaben übernommen. Und das dürfte in den kommenden Jahren noch deutlich zunehmen – etwa durch den Einsatz von Drohnen. Die fliegenden Überwachungskameras könnten eines Tages helfen, auf große Tierherden aufzupassen.

Das ist aber nur eine Fähigkeit der Drohnen, mit der Landwirte ihre Arbeit verbessern wollen. Unbemannte Flugobjekten können Äcker samt Pflanzenbestand millimetergenau vermessen. Die gewonnenen Daten sollen dazu genutzt werden, Pflanzenschutzmittel gezielter einzusetzen. Rund 45 Prozent der Landwirte rechnen bis zum Jahr 2030 den Durchbruch für den Drohneneinsatz in der Landwirtschaft.Das ergab eine aktuelle Umfrage, die der IT-Verband Bitkom und der Deutsche Bauernverband unter 521 deutschen Bauern gestartet haben. Sie fragten nach den Chancen und der Nutzung digitaler Landwirtschaftstechnik. Die Drohnen sind nur ein Teil davon: Es geht um vernetzte und autonom fahrende Traktoren und Erntemaschinen, um die Analyse von Wetter- und Bodendaten oder um die Webcam im Stall. Knapp 90 Prozent der Bauern erwarten, dass die Digitalisierung ihre Arbeit effizienter und auch umweltschonender machen wird.

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.