Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

  • Laden unsere Charts bei Ihnen nicht?
  • Wird unser Forum bei Ihnen nicht korrekt dargestellt?

Sie nutzen einen Adblocker, der hierfür verantwortlich ist. Hierauf hat ARIVA.DE leider keinen Einfluss. Bitte heben Sie die Blockierung von ARIVA.DE in Ihrem Adblocker auf.

Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

Top-Thema

18:26 Uhr
AKTIE IM FOKUS 2: Absage eines Partners sorgt bei Biotest-​Anleger für Verdruss

„Die Corporate Governance muss komplett umgekrempelt werden“

Donnerstag, 12.01.2017 14:20 von

VW hat mit dem milliardenschweren US-Vergleich einen dicken Brocken im Dieselskandal beigelegt. Doch Investoren üben lautstark Kritik an der Konzernführung. Vor allem die Boni-Zahlungen an die Vorstände stehen im Fokus.

Nach dem milliardenschweren Vergleich zur Beilegung des Dieselskandals in den USA verlangen Investoren mehr Transparenz bei Volkswagen (VW Aktie). Zudem sollten die Boni-Zahlungen an VW-Vorstände unter die Lupe genommen werden.

Die kommunale Pensionskasse KLP wünscht sich mehr wirklich unabhängige Akteure bei VW. Dadurch könne sich die Unternehmensführung ändern, zu der es einigen Bedarf gebe, erklärte Annie Bersagel, die für Anlageentscheidungen bei KLP in Norwegen zuständig ist, am Donnerstag.

Was bei den von den Ermittlern festgestellten Tatsachen am meisten beunruhige, sei das Muster der Täuschung bei VW. Auffallend seien sowohl die Entwicklung der Abschalteinrichtung und deren Perfektionierung als auch später die bewusste Behinderung der Ermittlungen. Bersagel sprach sich für eine Rückforderung von Bonuszahlungen an Manager aus, die in die Abgasmanipulation verwickelt seien.

Der britische Hedgefonds TCI machte sich unterdessen für hohe Hürden für Leistungszuschläge stark. Der Betriebsgewinn müsse bei mindestens 17 Milliarden Euro liegen, bevor der VW-Vorstand im Jahr 2017 irgendwelche Boni erhalte.

Volkswagen hatte nach einem Schuldeingeständnis am Mittwoch mit dem amerikanischen Justizministerium einen milliardenschweren Vergleich besiegelt, der Strafzahlungen von umgerechnet 4,1 Milliarden Euro vorsieht. Es ist die höchste Wiedergutmachung eines Autobauers in den USA. Insgesamt hat VW bislang 18,2 Milliarden Euro für die Aufarbeitung von Dieselgate zur Seite gelegt.

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.